Jetzt ists auch amtlich, wer bei Arcandor was wie einbüßt.
Sal Oppenheim (ich selbst habe ja nie verstanden, warum sie damals im Oktober 2008 plötzlich die Anteile der Schickedanz übernehmen wollten, weil das Unternehmen damals schon mehr als marode war) kostet der Spass lächerliche 174 Millionen Euro. Das stecken die weg. Abschreibungen. Fast Portokasse. Denn: sie müssen nur knapp 20 Mio abschreiben. Alles andere läuft über eine Holding der Oppenheim-Eigentümer. Denen dürfte der Spass etwas mehr weh tun (verbleibende 135 Mio Euro laut FTD, fragt sich, was mit der Differenz von knapp 20 Mio ist)
Darüber hinaus gibt es 40(!) Familienaktionäre, denen ca. 25% der Arcandor-Aktien gehören. Dürfte dezente Schmerzen bereiten…
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Also ich kann da ja kein großes Mitleid entwickeln. Ich glaube, die meisten von denen haben das doch mehr als verdient. Ich finde diese ganze Mentalität, sich ein Unternehmen nur zuzulegen, um irgendwo sein Geld unterzubringen, sowieso recht fragwürdig. Dabei entstehen doch immer anonyme Riesenkonzerne, wo keiner mehr durchblickt und im Endeffekt die Mitarbeiter alles ausbaden müssen. Arcandor ist hierfür ja wohl das beste Beispiel.
Ich kann mir überhaupt keinen Reim machen, warum die Leute in ein solches Konzern investieren um es dann mit Biegen und Brechen herunter zu wirtschaften. Mitleid ist da sicherlich das Letzte, was die erwarten können.
[...] knallen, bekommt Sal Oppenheim leichte Risse. Nicht nur diese riesige Kapitalvernichtung namens ARCANDOR wird dem betuchten Geldhaus zum Verhängnis, sondern anscheinend auch andere [...]