Als unmittelbar nach der Bundestagswahl 2009 die FDP bekannt gab, Rösler als neuen Gesundheitsminister ins Amt zu hieven, dachte ich: welch geschickter Schachzug!

Rösler war bereits in liberalen Kreisen keine politische Jungfrau mehr. Stattdessen wurde er hinter vorgehaltener Hand bereits als möglicher Nachfolger Westerwelles gehandelt. Tatsächlich musste seine bisherige politische Karriere sehr beeindruckend auf die FDP-Spitze gewirkt haben, so das ihm dieser nicht ganz unwichtige Ministerposten unmittelbar angeboten wurde.

Und so war es, und so ist es: was macht ein Manager mit einem ernsthaften Konkurenten? Er befördert ihn in eine Position, an der er geradezu scheitern muss. Entweder mangels Erfahrung, oder mangels Umsetzungsvermögen. Röslers Position stand bereits damals fest. Das die CDU bei einer Kopfpauschale nicht mitmachen wird, konnte ebenso spekuliert werden.

Daher die Frage: opferte Guido Westerwelle einen eventuellen Nachfolger? Rettet er somit seinen Thron?

Es gibt zwei Posten in Deutschland, an denen man einfach nur scheitern kann: 1. als Verteidigungsminister und 2.  als Gesundheitsminister.

Nun, noch ist Rrösler im Amt. Wir wollen nicht wild spekulieren, werden aber diesen Artikel in wenigen Wochen fortsetzen :)

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