Völlig entrückt? Merkel rückt ab: zunächst von ihrem Außenminister Guido Westerwelle, dann von ihrem Umweltminister Röttgen.

Bequeme Politik der Distanz. So nenn ich das. Speziell die beiden o.g. Herren machen gerade Politik, anscheinend alleine. Während der eine den Sozialstaat reformieren will, träumt der andere vom Atomausstieg. Und Merkel distanziert sich. Von der “eigenen” Regierung. Bereits während der großen Koalition 2005-2009 regierte Frau Merkel eher mit der ruhigen Hand, eigentlich war sie ziemlich unsichtbar. Das ist ein Schema. Aktuell fällt sie vor allem dann auf, wenn Ausbrecher des “readonly”-Schemas zur Ruhe gestellt werden sollen.

Angela Merkel hat weder eine Vision der Zukunft dieses Landes, noch sonstige Ideen zu gegenwärtigen politischen Themen beizutragen. Alles, was mindestens zweithändig statt einhändig erledigt werden müsste, ist ihr scheinbar zu viel. Sie distanziert sich und träumt weiter von der Karriere als Nichtstuerin. Vielleicht ist genau das der Grund, warum Sie sich gegen die Hartz-IV-Debatte Ihres Außenministers so stark wehrte: sie möchte auch weiterhin ….  -  … nichts tun….

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