Neulich lagen 150.000 Email-Adressen von teilweise betuchten iPad-Käuferinnen und -Käufern frei im Netz. Das FBI kümmert sich inzwischen darum.

Jetzt habe ich hier am heimischen Macbook Pro eine ähnliche Story:

Ich stöpsele das iPhone an das Macbook und starte iTunes, um das iPhone mit dem Notebook zu synchronisieren (lange nicht mehr gemacht). iTunes findet auf dem iPhone neu erworbene “Items” (also Apps und Musikstücke), und möchte diese in die iTunes-Library importieren.

Plötzlich findet iTunes Songs in seiner Library, für die ich nicht authorisiert bin, diese zu besitzen. Darauf hin kommt der Authorisierungs-Dialog, um das Programm iTunes an das iTunes von Apple (also den Shop mit dem ganzen Gedöns hintendran) anzumelden.

Und was steht in der ID? Die private eMail-Adresse unserer Software-Testerin!!!

Inzwischen kann ich nachvollziehen, was da abgelaufen ist.

Eben diese Dame bat mich vor einigen Wochen darum, eine Audio-CD zu testen, die Sie kurz vorher brannte. Diese Audio-CD enthielt 4 Songs für die Hochzeit Ihrer Schwester, mit iTunes erworben und mit iTunes auf Ihrem heimischen PC auf CD gebrannt.

Damals habe ich die CD also in das Macbook Pro eingelegt und kurz angespielt. Funktionierte. CD wieder raus und fertig.

Was mir – normalerweise Linux-User – ja überhaupt nicht geläufig war, ist die Tatsache, das iTunes die Songs aus der CD automatisch importiert hat. Okay, lässt sich bestimmt irgendwo deaktivieren.

Was aber gar nicht geht (Steve, DAS GEHT GAR NICHT!), das dadurch die private eMail-Adresse der “Lizenznehmerin” der Audio-Stücke via Audio-CD auf mein Notebook kam.

Kann mir jemand erklären, wie die das geschafft haben? Ich poste das dann hier.

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