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	<title>terra-f.com  -  Die Welt der Finanzen &#187; Allgemeines</title>
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		<title>Altersvorsorge und Versicherungen: BP ist ein Flächenbrand</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 19:59:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Breaking News: es ist jetzt amtlich. BP streicht die Dividende, nachdem BP von US-Präsident Barack Obama zur Einzahlung in einen Entschädigungsfonds von 20 Milliarden US-Dollar verpflichtet wurde. Bereits im Vorfeld stiegen die Kredit-Ausfall-Absicherungen (CDS = Credit Default Swaps) auf über 617 Basispunkte. Außerdem wurde BP von der Rating-Agentur Fitch fast auf Ramsch-Status abgestuft. Die US-Bank [...]]]></description>
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</script></div><p>Breaking News: es ist jetzt amtlich. BP streicht die Dividende, nachdem BP von US-Präsident Barack Obama zur Einzahlung in einen Entschädigungsfonds von 20 Milliarden US-Dollar verpflichtet wurde.</p>
<p>Bereits im Vorfeld stiegen die Kredit-Ausfall-Absicherungen (CDS = Credit Default Swaps) auf über 617 Basispunkte. Außerdem wurde BP von der Rating-Agentur Fitch fast auf Ramsch-Status abgestuft. Die US-Bank &#8220;Bank Of America Meryll Lynch&#8221; will intern keine Verträge mehr mit BP eingehen, die länger als Juni 2011 dauern&#8230; Besser kann eine Firma nicht abkacken. Wer hätte noch vor 12 Monaten inmitten der Finanzkrise gedacht, das ein Öl-Multi dermassen unter die Räder kommt?</p>
<p>Die Marktkapitalisierung, also der  Börsenwert, hat sich binnen zwei Monaten halbiert. Dummerweise sind <a href="http://www.terra-f.com/2010/06/16/staatsgrab-bp/">viele Staatsfonds (Norwegen, Kuweit, Singapur) </a>als auch zahlreiche Pensionsfonds in Anleihen und Aktien von BP investiert. Denen wird das Lachen innerhalb der letzten Wochen dramatisch entgangen sein. Anleihenbesitzer, die sich gegen Zahlungsausfalle versicherten, zahlen inzwischen für 10 Millionen geliehenen Dollars eine Versicherungs-Prämie von 600.000 Dollar, Tendenz steigend.</p>
<p>An den Märkten wird auf ein Ende der Firma BP so, wie wir sie heute kennen, spekuliert. Er mag gute Bewertungen dafür erhalten, während er BP fleissig an den Kandarren greift: Barack Obama wird mit BP gleichermassen scheitern als auch gewinnen. Der rein volkswirtschaftliche Schaden aber bleibt bei der rein öko-politischen Betrachtungsweise aussen vor. Hierbei sind nicht die umweltpolitischen Aspekte adressiert, sondern das Anlagevermögen des kleinen Arbeiters, gebündelt in seinen Versicherungen und Altersvorsorgungen. BP als einer der Haupt-Anlage-Kandidaten wird dafür sorgen, das dieses Anlagevermögen nicht minder-drastisch schrumpft.</p>
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		<title>Google gehts an den Kragen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 17:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur in Deutschland, Spanien und der Schweiz muss sich Google den Behörden stellen. Googles Schnüffelei &#8211; insbesondere in Verbindung mit der Aufnahme von ungeschützten WLAN-Daten &#8211; wird jetzt auch von 30 US-Bundesstaaten juristisch überprüft. Das Unternehmen, das gerne auch als Datenkrake bezeichnet wird (wobei Facebook und Co. dem sicher auch sehr nahe stehen), muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur in Deutschland, Spanien und der Schweiz muss sich Google den Behörden stellen. Googles Schnüffelei &#8211; insbesondere in Verbindung mit der Aufnahme von ungeschützten WLAN-Daten &#8211; wird jetzt auch von 30 US-Bundesstaaten juristisch überprüft.</p>
<p>Das Unternehmen, das gerne auch als Datenkrake bezeichnet wird (wobei Facebook und Co. dem sicher auch sehr nahe stehen), muss Rechenschaft darüber ablegen, wann und wo welche Daten aus welchem Grund in welchem Umfang und für wie lange durch die Streetview-Cars erhoben wurden.</p>
<p>In der Tat hat sich Google die peinlichste Panne geleistet, die nur irgend möglich sein konnte. Schliesslich galt Streetview eh schon als Politikum der Privatsphäre, wurden nicht nur barbusige Damen in Parks beim Sonnenbad vorbeifahrend aufgenommen, sondern auch die Vorgärten der gutbürgerlichen Gesellschaft, welche aus Angst vor Einbrechern und Neidgesellschaft vehement gegen die Opel-Fahrzeuge mit der Kamera vorgingen.</p>
<p>Wenn sich ein Unternehmen dann auch noch einen Datenskandal erster Güte aufhalst, in dem private Zugangsdaten zu WLAN-Routern ausgeschnüffelt werden, dann ist jedwedes Mitleid unnötig. Das ist dreiste Dummheit.</p>
<p>Google entschuldigt sich unentwegt, bestätigt aber permanent sein Unschuldsgebahren: &#8220;Es tut uns leid, das WLAN-Zugangsdaten aufgezeichnet wurden. Aber wir glauben nicht daran, das es illegal ist.&#8221;</p>
<p>Ich weiss in diesem Moment gar nicht, was dümmer ist? Es zu tun, oder hinterher die Illegalität des eigenen Handelns zu bezweifeln. Parallelen zu unserer Bundeskanzerlin Angela Merkel kommen spätestens jetzt auf, zieht man Ihre mantra-artige Entschuldigung der &#8220;Alternativlosigkeit&#8221; für all Ihr Handeln bzw. Nichthandeln in die Betrachtung heran.</p>
<p>Fakt ist: wer seine WLAN-Daten nicht schützt, haftet in Deutschland für Verstöße gegen das Urhebergesetz, wenn der Nachbar heimlich auf dem ungeschützten WLAN-Kanal in Tauschbörsen Filme und Musik herunterlädt bzw. weitergibt.</p>
<p>Google beschäftigt einen Stab von Jouristen, die sich in den jeweiligen Ländern verdammt gut auskennen, in denen Google eine Domain betreibt (also google.de für Deutschland z.B.). Warum das Management dann noch betont, keine Illegalität zu erkennen, ist schwer nachvollziehbar.</p>
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		<title>Staatsgrab BP</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:41:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der massive Kursverlust der BP-Aktien von ca. 50% seit Beginn des Oil-Spill-Desasters im April kostete den Grossaktionären bereits 3.5 Milliarden Pfund (ca. 5 Milliarden US-Dollar). Allen voran sind staatliche Fonds betroffen: Norwegen, China, Kuweit und Singapur. Alle vier Staaten halten mehr als 1% der BP-Aktien. Wer solche enormen Bestände führt, manipuliert mit jeder Transaktion die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der massive Kursverlust der BP-Aktien von ca. 50% seit Beginn des Oil-Spill-Desasters im April kostete den Grossaktionären bereits 3.5 Milliarden Pfund (ca. 5 Milliarden US-Dollar).</p>
<p>Allen voran sind staatliche Fonds betroffen: Norwegen, China, Kuweit und Singapur. Alle vier Staaten halten mehr als 1% der BP-Aktien.</p>
<p>Wer solche enormen Bestände führt, manipuliert mit jeder Transaktion die Kurse der eigenen Positionen. Da ist ein rascher Verkauf ohne weitere herbe Verluste fast unmöglich.</p>
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		<title>Neue Weltwährung: Yuan</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 11:19:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[China äußerte sich bereits in den vergangenen Jahren recht deutlich über die eigene Unzufriedenheit über den Dollar als weltweite Leitwährung. Böse Zungen behaupteten einst, das der Euro den Dollar ablösen konnte. Vor allem die drei Größten der US-amerikanischen Gläubiger &#8211; China, Indien und Japan &#8211; waren alles andere als amused über stets fallende Dollarkurse. Hinzukam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>China äußerte sich bereits in den vergangenen Jahren recht deutlich über die eigene Unzufriedenheit über den Dollar als weltweite Leitwährung. Böse Zungen behaupteten einst, das der Euro den Dollar ablösen konnte. Vor allem die drei Größten der US-amerikanischen Gläubiger &#8211; China, Indien und Japan &#8211; waren alles andere als amused über stets fallende Dollarkurse. Hinzukam die ursprünglich geplante Iraner Ölbörse, welche in Euro zu notieren drohte.</p>
<p>Ebenso deutlich werden inzwischen die Konsequenzen sichtbar: es scheint, als würde China leise die eigene Währung, den Yuan, wenn schon nicht als internationale Leitwährung, zumindest als neue Ausfallwährung etablieren wollen.</p>
<p>Hierzu bot das kommunistische Land in der jüngeren Vergangenheit zahlreichen Ländern der Emerging Markets (sog. Dritte Welt) Divisentauschgeschäfte an: Yuan gegen die jeweilige heimische Währung.</p>
<p>Aktuelles prominentes Beispiel ist Island. Die sogenannte Swapline hat ein Volumen über 3,5 Mrd. Yuan (ca. 428 Mio. Euro bzw. 66 Mrd. Isländische Kronen). Weitere Beispiele innerhalb der vergangenen anderthalb Jahre sind: Indonesien, Malaysia, Argentien und Südkorea. Gegenüber diesen Transaktionen ist das Volumen des isländischen Tauchgeschäfts relativ gering. Allerdings entging das Land jüngst auch nur knapp einer Staatspleite.</p>
<p>Gewinner derartiger Transaktionen ist ganz klar die Exportnation China. Importeure können künftig in Renminbi bezahlen. Weiters verringert China die Abhängigkeit eigener Divisenreserven vom Dollar.</p>
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		<title>Interessanter Report über Schweizer PennyStocks</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 12:25:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Und Matthias Schrade wird auch befragt. Dann kann ja fast nichts mehr schief gehen Hier ist das Video:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und Matthias Schrade wird auch befragt. Dann kann ja fast nichts mehr schief gehen <img src='http://www.terra-f.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier ist das Video:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/i0BTzCfj_ss&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/i0BTzCfj_ss&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Vulkane aller Länder, vereinigt euch!</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 08:11:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So zynisch es klingen mag. Die Auswirkungen des Vulkansausbruchs in Island auf den hiesigen Flugverkehr werden erst dann richtig deutlich, wenn heute am Sonntag Vormittag nach 2 Tagen sprichwörtlicher Funkstille das erste Flugzeug über den Garten fegt. Meerbusch ist inzwischen Dreh- und Angelkreuz für den Düsseldorfer Flughafen, zumindest oberhalb von 50 Höhenmetern. So wundert es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So zynisch es klingen mag. Die Auswirkungen des Vulkansausbruchs in Island auf den hiesigen Flugverkehr werden erst dann richtig deutlich, wenn heute am Sonntag Vormittag nach 2 Tagen sprichwörtlicher Funkstille das erste Flugzeug über den Garten fegt.</p>
<p>Meerbusch ist inzwischen Dreh- und Angelkreuz für den Düsseldorfer Flughafen, zumindest oberhalb von 50 Höhenmetern. So wundert es nicht, das es hier zwei Tage in Folge mal <span style="text-decoration: underline;"><strong>richtig</strong></span> ruhig war. Außerdem hab es einen blauen Himmel, der sich von den sonstigen Dunstglockenblauhimmeln deutlich unterschied.</p>
<p>Dieses Phänomen erklärte die Wetterfee bereits vorgestern auf ZDF: ohne Kondenzstreifen dringen mehr Sonnenstrahlen auf die Erde, können diese aber nachts auch schneller verlassen. Zur Folge ist es tagsüber das eine oder andere Grad wärmer, und nachts kälter.</p>
<p>Es mag nun Einbildung sein. Aber der Himmel strahlte gestern in einem satten blau, das Hobbyfotographen hier in dieser Gegend gerne vermissen. Tatsächlich aber &#8211; und dies ist keine Einbildung &#8211; erlebten wir den gestrigen Samstag in Meerbusch in einer Ruhe, die wir als Zugezogene hier noch nicht erlebten. Klingt möglicherweise bizarr, ist aber aufgrund der Nähe des Düsseldorfer Flughafens und der Einflugschneise auch nicht sinderlich verwunderlich.</p>
<p>Woran ich während des Sinnierens hierüber erinnert wurde: die älteren Einwohner aus der Gegend um den Tagebau &#8220;Garzweiler&#8221; (südlich von Mönchengladbach) beschwerten sich Ende der 90er Jahre immer wieder über Wetteränderungen und datierten diese auf die Aktivitäten von Rhein/Braun. Gemeint waren Phänomene wie gesteigerter Regen, mehr Wolken, keine richtigen Winter mehr und keine richtigen Sommer mehr. Da früher alles besser war, hab es hier im mittleren Niederrhein wohl früher auch &#8220;richtige&#8221; Sommer und Winter.</p>
<p>Da drängt sich mir die Frage auf, ob die mögliche Ursache (in sofern diese lokal zu suchen ist), nicht etwa mit dem Tagebau einhergeht, sondern eher mit dem weiteren Ausbau des Flugverkehrs, dominiert durch die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn. Zeitlich überschneiden sich beide &#8220;Ereignisse&#8221;, wenn die letzten 30 Jahre herangezogen werden.</p>
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		<title>Hartz IV: Merkel tut auch nichts</title>
		<link>http://www.terra-f.com/2010/02/20/hartz4-merkel-tut-auch-nichts/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 22:47:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Völlig entrückt? Merkel rückt ab: zunächst von ihrem Außenminister Guido Westerwelle, dann von ihrem Umweltminister Röttgen. Bequeme Politik der Distanz. So nenn ich das. Speziell die beiden o.g. Herren machen gerade Politik, anscheinend alleine. Während der eine den Sozialstaat reformieren will, träumt der andere vom Atomausstieg. Und Merkel distanziert sich. Von der &#8220;eigenen&#8221; Regierung. Bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Völlig entrückt? Merkel rückt ab: zunächst von ihrem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,679220,00.html">Außenminister Guido Westerwelle</a>, dann von ihrem <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article6483921/Atomausstieg-Merkel-distanziert-sich-von-Roettgen.html">Umweltminister Röttgen</a>.</p>
<p>Bequeme Politik der Distanz. So nenn ich das. Speziell die beiden o.g. Herren machen gerade Politik, anscheinend alleine. Während der eine den Sozialstaat reformieren will, träumt der andere vom Atomausstieg. Und Merkel distanziert sich. Von der &#8220;eigenen&#8221; Regierung. Bereits während der großen Koalition 2005-2009 regierte Frau Merkel eher mit der ruhigen Hand, eigentlich war sie ziemlich unsichtbar. Das ist ein Schema. Aktuell fällt sie vor allem dann auf, wenn Ausbrecher des &#8220;readonly&#8221;-Schemas zur Ruhe gestellt werden sollen.</p>
<p>Angela Merkel hat weder eine Vision der Zukunft dieses Landes, noch sonstige Ideen zu gegenwärtigen politischen Themen beizutragen. Alles, was mindestens zweithändig statt einhändig erledigt werden müsste, ist ihr scheinbar zu viel. Sie distanziert sich und träumt weiter von der Karriere als Nichtstuerin. Vielleicht ist genau das der Grund, warum Sie sich gegen die Hartz-IV-Debatte Ihres Außenministers so stark wehrte: sie möchte auch weiterhin &#8230;.  -  &#8230; nichts tun&#8230;.</p>
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		<title>Guido Westerwelles Machtpoker?</title>
		<link>http://www.terra-f.com/2010/02/12/guido-westerwelles-machtpoker/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 20:15:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als unmittelbar nach der Bundestagswahl 2009 die FDP bekannt gab, Rösler als neuen Gesundheitsminister ins Amt zu hieven, dachte ich: welch geschickter Schachzug! Rösler war bereits in liberalen Kreisen keine politische Jungfrau mehr. Stattdessen wurde er hinter vorgehaltener Hand bereits als möglicher Nachfolger Westerwelles gehandelt. Tatsächlich musste seine bisherige politische Karriere sehr beeindruckend auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als unmittelbar nach der Bundestagswahl 2009 die FDP bekannt gab, Rösler als neuen Gesundheitsminister ins Amt zu hieven, dachte ich: welch geschickter Schachzug!</p>
<p>Rösler war bereits in liberalen Kreisen keine politische Jungfrau mehr. Stattdessen wurde er hinter vorgehaltener Hand bereits als möglicher Nachfolger Westerwelles gehandelt. Tatsächlich musste seine bisherige politische Karriere sehr beeindruckend auf die FDP-Spitze gewirkt haben, so das ihm dieser nicht ganz unwichtige Ministerposten unmittelbar angeboten wurde.</p>
<p>Und so war es, und so ist es: was macht ein Manager mit einem ernsthaften Konkurenten? Er befördert ihn in eine Position, an der er geradezu scheitern muss. Entweder mangels Erfahrung, oder mangels Umsetzungsvermögen. Röslers Position stand bereits damals fest. Das die CDU bei einer Kopfpauschale nicht mitmachen wird, konnte ebenso spekuliert werden.</p>
<p>Daher die Frage: opferte Guido Westerwelle einen eventuellen Nachfolger? Rettet er somit seinen Thron?</p>
<p>Es gibt zwei Posten in Deutschland, an denen man einfach nur scheitern kann: 1. als Verteidigungsminister und 2.  als Gesundheitsminister.</p>
<p>Nun, noch ist Rrösler im Amt. Wir wollen nicht wild spekulieren, werden aber diesen Artikel in wenigen Wochen fortsetzen <img src='http://www.terra-f.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von der Leyen gegen Hillary Clinton &#8211; Zensur zugunsten des Jugendschutzes</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 18:49:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während sich die US-Außenministerin Hillary Clinton momentan aktiv für Meinungsfreiheit in China einsetzt und zuletzt die Internet-Zensur als ein modernes Beispiel der Berliner Mauer betitelte, wird Frau Von der Leyen nicht müde,  in Deutschland eine Internet-Zensur-Infrastruktur zu schaffen, die seinesgleichen vergeblich sucht. Selbst der Internet-Provider 1und1, welcher in jüngster Zeit netzpolitisch aktiv und dadurch richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während sich die US-Außenministerin Hillary Clinton momentan aktiv für Meinungsfreiheit in China einsetzt und zuletzt die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Aussenministerin-Internet-Zensur-ist-eine-moderne-Form-der-Berliner-Mauer-910450.html" target="_blank">Internet-Zensur als ein modernes Beispiel der Berliner Mauer betitelte</a>, wird Frau Von der Leyen nicht <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/zensur-im-namen-des-jugendschutzes/" target="_blank">müde</a>,  in Deutschland eine Internet-Zensur-Infrastruktur zu schaffen, die seinesgleichen vergeblich sucht. Selbst der Internet-Provider 1und1, welcher in jüngster Zeit netzpolitisch aktiv und dadurch richtig sympathisch wurde, <a href="http://blog.1und1.de/2010/01/22/das_ende_der_freien_kommunikation_im_internet/">warnte in einer Stellungnahme</a> mit dem Titel <a href="http://blog.1und1.de/2010/01/22/das_ende_der_freien_kommunikation_im_internet/">&#8220;Das Ende der freien Kommunikation im Internet&#8221;</a> vor katastrophalen Auswirkungen.</p>
<p>Unter anderem werden hier Internet-Provider, Blogger, Foren- und sonstige Webseiten-Betreiber in einen Topf geworfen und künftig haftbar gemacht für die Inhalte Dritter! Sollten Sie also ein Forum oder einen Blog mit Kommentar-Funktion betreiben, schalten Sie ihn ab oder wandern Sie aus! Sollten sie sich plötzlich darüber wundern, das Sie Ihre &#8220;Wie-schmore-ich-am-besten-Hering&#8221;-Frage nicht mehr ohne zusätzliche Moderatoren-Freischaltung im Kochforum Ihrer Wahl schreiben (neudeutsch: &#8220;posten&#8221;) dürfen, dann hängt das genau damit zusammen: dem neuen &#8220;<a href="http://blog.odem.org/2010/01/12/Arbeitsentwurf-JMStV--Stand-2009-12-07.pdf">Jugendmedienschutz-Staatsvertrags</a>&#8220;.</p>
<h2>Sendezeit im Internet</h2>
<p>Das beste kommt aber noch, was auch gleichzeitig als Beweis dafür gesehen werden darf, das der ursprüngliche Grund &#8211; der Jugendschutz &#8211; lediglich vorgeschoben sein dürfte:</p>
<p>Frau von der Leyen will eine Sendezeit einführen, in der Inhalte, welche erst ab 16 Jahren zugänglich sein sollen, nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr &#8220;ausgestrahlt&#8221; werden dürfen. Wir schreiben das Jahr 2010, und Frau Von der Leyen vergleicht das Internet mit einem TV-Gerät! Zugunsten des Jugendschutzes, versteht sich. Das Internet kann man also aus- und einschalten. Und so wie ZDF ist es nur in bestimmten Gebieten zu bestimmten Zeiten empfangbar. Sicher doch!</p>
<p>Mitnichten, Jugendschutz ist wichtig, und daran zweifelt auch niemand. Allerdings beweisst diese Sendezeit, von der sie redet, ganz klar und deutlich, das es ihr gar nicht um den Jugendschutz geht, zumindest nicht international. Denn während jugendgefährdende Inhalte (was auch immer das im Detail ist, das &#8220;Internet&#8221; besteht schließlich nicht nur aus Pornos und Gewaltverherrlichung, sondern kann nebenher auch ganz sinnvolle Dinge tun wie z.B. Online-Lexika bereitstellen) innerhalb Mitteleuropas nur nachts nach Ihrem Gesetzesentwurf erreichbar sind, können die kleinen Kinder in Neuseeland tagsüber darauf zugreifen.</p>
<p>Vielleicht sollte man der Frau Von der Leyen noch mal einige geografische und technische Grundprinzipien erklären:</p>
<p>1. die Erde ist rund und dreht sich um die eigene Achse</p>
<p>2. wenn bei uns tiefste Nacht herrscht und die artigen Menschen schlafen, gehen Kinder in anderen Teilen der Welt gerade in die Schule, und zwar nicht nachts, sondern tagsüber, im Hellen (Polargebiete u.U. ausgenommen). Eine runde Erdkugel macht dies möglich, auch wenn es immer wieder Zeiten gab, in denen derartiges bezweifelt wurde.</p>
<p>3. das &#8220;Internet&#8221; ist immer <em>an</em>, und zwar schon seit über 40 Jahren und wird nicht nur aus Deutschland &#8220;gesendet&#8221;, sondern von Servern auf der ganzen Welt, zu allen Zeiten der Welt, nachts, tagsüber, immer.</p>
<p>4. das &#8220;Internet&#8221; kann man nicht mit einem Fernsehsender vergleichen, das sind zwei völlig verschiedene Dinge (wirklich!)</p>
<p>5. fast die ganze westliche Welt will Internet-Filter ABSCHAFFEN bzw. verhindern (außer Großbritanien, Frankreich und die BRD)</p>
<p>Wer sich gerade an die Zeit vor dem Mauerfall erinnert&#8230;. ja, ist so, Leute. Kann ich auch nicht ändern. Mit solchen gescheiterten Regierungs-Posten wie Frau Von der Leyen wird Deutschland eher ins Mittelalter katapultiert, als das sich hier hinsichtlich Neuer Medien endlich mal &#8220;Industriezweige&#8221; etablieren können, welche Kalifornien vor 20 Jahren zu dem machten, was es heute ist: die weltweite Web-2.0-Hochburg.</p>
<p>Irgendetwas zwingt mich gerade, zum Abschluss Max Liebermann zu zitieren:</p>
<p><strong>ICH KANN GAR NICHT SO VIEL ESSEN WIE ICH KOTZEN MÖCHTE!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google und der Navigations-Markt</title>
		<link>http://www.terra-f.com/2009/11/02/google-und-der-navigations-markt/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 19:41:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ob es Google seinem selbsternannten Ziel namens &#8220;Weltherrschaft&#8221; ein Stück näher bringt, werden wir in wenigen Jahren zu beurteilen wissen. Tatsächlich aber revolutioniert Google mal wieder die Welt mit einem neuen Business-Model &#8220;less than free&#8221; (auf deutsch: weniger als kostenlos). Genauer gesagt, bringt es die Welt der Navigationssysteme zur Zeit ordentlich durcheinander. Der gesamte Markt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob es Google seinem selbsternannten Ziel namens &#8220;Weltherrschaft&#8221; ein Stück näher bringt, werden wir in wenigen Jahren zu beurteilen wissen. Tatsächlich aber revolutioniert Google mal wieder die Welt mit einem neuen Business-Model &#8220;less than free&#8221; (<em>auf deutsch: weniger als kostenlos</em>). Genauer gesagt, bringt es die Welt der Navigationssysteme zur Zeit ordentlich durcheinander.</p>
<p>Der gesamte Markt geografischer Daten, also solcher Daten, die für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen geeignet und damit navigations-tauglich sind, wird aktuell gehörig durcheinander geworfen.</p>
<p>Googles <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/android-navigationssoftware-google-stuerzt-navi-branche-ins-chaos;2475773" target="_blank">letzte Meldung</a>, künftig kostenlos mit Google Maps und im Rahmen seines Handy-Betriebssystem Android, Navigations-Software anzubieten, zerstörte Börsenwert in Höhe von mehreren Milliarden Dollar. Alle Anbieter von Navigationsgeräten, vor allem die beiden Global Player <em>Nokia</em> und <em>TomTom</em> verloren zweistellig.</p>
<p>Was bedeutet dies für den Markt?</p>
<p>Google bietet mit <em>Android</em> ein Betriebssystem für mobile Geräte an, das sowohl als Open Source Variante als  auch in kommerzieller Lizenz vorliegt. Die führenden Anbieter von Punkt-zu-Punkt-Navigation waren bis 2007 <em>Tele Atlas</em> und <em>Navteq</em>. Erstere lieferten auch an Google den Kartenbestand für den hauseigenen Dienst &#8220;Maps&#8221;. Hier durfte eine deutliche Summe an Geld geflossen sein. <em>Tele Atlas</em> wurde von <em>Tom Tom</em> für 2.7 Milliarden USD aufgekauft, <em>Nokia</em> schnappte sich <em>NavTeq</em> für ca. 8 Milliarden Dollar!</p>
<p>Damit oblag <em>Nokia</em> und <em>TomTom</em> bislang ein Quasi-Monopol von Navigationstauglichen geografischen Daten. Es gibt zwar weitere Anbieter von GPS-Daten, aber speziell die Punkt-zu-Punkt-Variante wird von <em>Nokia</em> und <em>TomTom</em> abgedeckt.</p>
<p>Google bekam dieses Duopol der beiden Anbieter am Kartenpreis deutlich zu spüren, und begann vor einigen Jahren, selbst GPS Daten einzusammeln. Dies passte ganz gut mit dem ebenfalls hauseigenen &#8211; allerdings umstrittenen &#8211; Dienst &#8220;StreetView&#8221;  überein. Da für  &#8220;Google Streetview&#8221; eh schon genug <a href="http://www.flickr.com/photos/ahdigital/3544819161/" target="_self">Opel-Astras durch die Gegend fuhren</a>, um Fotos der Straßen für den Kartendienst anzufertigen, wurden direkt noch fahrtaugliche GPS-Daten gesammelt. Nun ist es so weit, Google traut sich in einer ersten Beta-Phase an den Markt: kostenlos!</p>
<p>Wenn Sie also gerade planen, einen eigenen Navigationsdienst zu errichten oder ein mobiles Gerät zu entwickeln, das nebenher auch Navigationsdienste anbieten könnte, so sollten Sie umgehend einen Produkt-Manager von Google-Maps anrufen. Google liefert Ihnen das inzwischen marktreife Betriebssystem, als auch die Karten, als auch die gesamte Navi-Software. Würden Sie alle drei Komponenten selbst entwickeln wollen, benötigten Sie ganze Herrschaften adretter Inder in der Informatik-Abteilung und einen Haufen Asche, um das ganze über Jahre hinweg zu finanzieren. Selbst gekauft wären 2-stellige Millionen Summen nötig!</p>
<p>Warum verschenkt Google den Dienst? Google verschenkt nichts. Google verdient an Anzeigen, die dem Kartenmaterial beiliegen. Und Google schlägt Ihnen vor: verdienen Sie doch auch an den Anzeigen! Setzen Sie unsere Software und unsere Infrastruktur ein, und verdienen Sie mit uns Geld.</p>
<p>Das sagt Ihnen Google. Less Than Free. Nix bezahlen, und beide Seiten verdienen daran. So schlau war vorher keiner. Mal gucken, ob es funktioniert.</p>
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		<title>China kauft weiter ein</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 12:34:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Soeben flossen ein paar Milliarden US-Dollar an Nigeria, das ist Afrikas größter Öl-Lieferant. China sichert sich Zugriff auf 23 Ölfelder! Desweiteren erwarb China für 2.5 Milliarden US-Dollar die Erschließungsrechte für ein Ölfeld im Iran namens &#8220;Azadegan&#8221;. Der Westen muss hier leider zugucken aufgrund der Sanktionen gegenüber dem Iran. Mag jeder selbst darüber entscheiden, wer der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben flossen ein paar Milliarden US-Dollar an Nigeria, das ist Afrikas größter Öl-Lieferant. China sichert sich Zugriff auf 23 Ölfelder! Desweiteren erwarb China für 2.5 Milliarden US-Dollar die Erschließungsrechte für ein Ölfeld im Iran namens &#8220;Azadegan&#8221;.<br />
Der Westen muss hier leider zugucken aufgrund der Sanktionen gegenüber dem Iran. Mag jeder selbst darüber entscheiden, wer der schlauere ist: ob die Chinesen auf der einen Seite oder &#8220;das alte Europa&#8221;.</p>
<p>Übrigens: inzwischen leben über 20.000 Chinesen in Nigeria. Weitere Abkommen beider Länder bestehen in den Bereichen Bildung, Militär und Forschung.<br />
Übrigens II: bekanntermassen bilden die Chinesen die größte Bevölkerzungsgruppe der Welt. Und die Auslandschinesen bilden die zweit größte Bevölkerungsgruppe der Welt!</p>
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		<title>Ulla Schmidt und das Geld</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 20:59:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Image via Wikipedia Wie gewonnen, so zeronnen? Naja, nicht ganz. Um Madeleine Schickedanz gehts jetzt nicht. Es geht um Ulla Schmidt. Die Frau, deren Dienstwarenaffäre nicht mehr aus der Presse zu holen ist, angereichert durch neue Schickaneien mit der deutschen Flugbereitschaft. Spätestens hier fällt doch auf, das Frau Schmidt einfach kein Gefühl für Geld hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="zemanta-img" style="margin: 1em; display: block;">
<div>
<dl class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://commons.wikipedia.org/wiki/Image:Ulla_Schmidt_%282007%29.jpg"><img title="This image shows Ursula &quot;Ulla&quot; Schmi..." src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d1/Ulla_Schmidt_%282007%29.jpg/300px-Ulla_Schmidt_%282007%29.jpg" alt="This image shows Ursula &quot;Ulla&quot; Schmi..." width="300" height="400" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd zemanta-img-attribution" style="font-size: 0.8em;">Image via <a href="http://commons.wikipedia.org/wiki/Image:Ulla_Schmidt_%282007%29.jpg">Wikipedia</a></dd>
</dl>
</div>
</div>
<p>Wie gewonnen, so zeronnen? Naja, nicht ganz. Um Madeleine Schickedanz gehts jetzt nicht. Es geht um Ulla Schmidt. Die Frau, deren Dienstwarenaffäre nicht mehr aus der Presse zu holen ist, angereichert durch neue Schickaneien mit der deutschen Flugbereitschaft.</p>
<p>Spätestens hier fällt doch auf, das Frau Schmidt einfach kein Gefühl für Geld hat. Sie gibt reihenweise Steuergeld aus, weniger für sich selbst, viel mehr für das Gefolge, um Urlaub und Beruf vermischen zu können, was de facto so aussieht, das sie im Urlaub in Spanien auf einen Empfang der lokalen Bürgermeisterin erscheint. Dies alles können wir in der breiten Presse 1000fach nachlesen. Worüber weniger berichtet wird, ist ihr Umgang mit Geld in der Vergangenheit.</p>
<p>Interessant ist vor allem der Fakt, das sie bereits in jüngeren Dienstjahren so weit im Minus war, das sie ihr Gehalt pfänden lassen musste. Stellt euch das mal vor! Sie hat nicht nur jüngst Steuergeld für obskure Reisen verbraucht, deren Sinnhaftigkeit eh zu bezweifeln ist. Sie hat darüberhinaus Milliarden an tollem Geld mit Ihrer Rumdokterei an unserem Gerundheitssystem quasi unmittelbar über den Jordan geführt.</p>
<p>Und das alles hat System! Wie es <a href="http://info.kopp-verlag.de/news/kanzlerin-angela-merkel-auf-kosten-der-steuerzahler-mit-dem-learjet-zur-buchpraesentation.html">diese Quelle</a> gut zusammen fasst, war sie in jungen Dienstjahren so pleite, das sie nicht nur in der Aachener Rotlicht-Bar <em>Barbarina</em> arbeiten musste, sondern darüberhinau<em>s </em>&#8220;Mitte der 1990er-Jahre so pleite war, dass sie sogar einen Teil ihrer Diäten als Bundestagsabgeordnete der SPD an die Banken abtreten musste. &#8221;</p>
<p>Wahnsinn! Es ist ja absolut wurscht, was sie früher so getrieben hat. Aber die Tatsache, das Frau Schmidt heute die Oberhand über Milliarden von Euro in unserem Gesundheitssystem hat, und geradezu pietätlos weiterhin mit finanziellen Fiaskos aufwartet, ohne jemals dazu gelernt zu haben, macht nicht nur die Frau, sondern die ganze Partei unwählbar. Ulla Schmidt verdient im Monat ca. 17.000 Euro brutto, kann aber weder privat noch geschäftlich mit Geld umgehen. Ihr fehlt schlicht und ergreifend das Gespür für den richtigen Umgang mit Geld.</p>
<p>War die SPD schon vorher unwählbar, so ist sie damit jetzt <strong>absolut unwählbar</strong>, geradezu tot!</p>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top: 10px; height: 15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/5ee7113a-aa11-4798-8e44-7cc82fbf2c10/"><img class="zemanta-pixie-img" style="border: medium none; float: right;" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=5ee7113a-aa11-4798-8e44-7cc82fbf2c10" alt="Reblog this post [with Zemanta]" /></a><span class="zem-script more-related pretty-attribution"><script src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" type="text/javascript"></script></span></div>
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		<title>Erst große Klappe, dann der schleichende Tod</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 21:07:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Meine Lieblingsprivatbank kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus: Sal Oppenheim. Deutschlands bekannteste Privatbank war bereits mehrmals Thema dieses Blogs. Langsam dreht sich dort der Wind. Während an der Wall Street wieder allseits die Sektkorken knallen, bekommt Sal Oppenheim leichte Risse.  Nicht nur diese riesige Kapitalvernichtung namens ARCANDOR wird dem betuchten Geldhaus zum Verhängnis, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Lieblingsprivatbank kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus: Sal Oppenheim. Deutschlands bekannteste Privatbank war bereits mehrmals Thema dieses Blogs. Langsam dreht sich dort der Wind. Während an der Wall Street wieder allseits die Sektkorken knallen, bekommt Sal Oppenheim leichte Risse.  Nicht nur diese riesige Kapitalvernichtung namens <a href="http://www.terra-f.com/2009/06/10/der-wirkliche-arcandor-schaden/">ARCANDOR</a> wird dem betuchten Geldhaus zum Verhängnis, sondern anscheinend auch andere Geschäfte.</p>
<p>Es ist äußerst bemerkenswert, das die Oppenheimer erst jetzt &#8211; quasi am Ende des Tunnels &#8211; den Riechkolben schweratmender Weise in die Lüfte schwingen müssen. Ackermann sicherte einen Schnell-Kredit in Höhe von 300 Millionen Euro zu. Darüberhinaus soll eine längere und auch umfangreichere Beteiligung an der Privatbank im Gespräch sein. Darüberhinaus holt man sich gerade italienische Finanzinvestoren an Board.</p>
<p>Nee, Leute. So nicht! Euer erhabener Charme ist damit zu Ende! Jeder Fremde, der bei euch einsteigt, will mitreden. Sal Oppenheim ist für mich tot.</p>
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		<title>Negative Inflation? Unfug!</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 18:44:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Presse jagt man dem aktuellen Hype hinterher, und der eine oder andere Vertragspartner dementiert jede Inflationserwartung bei Zinsverhandlungen mit der aktuellen sog. negativen Inflation. Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings schnell auf, das beide Berufsgruppen nicht gerade BWL studiert bzw. studiert und auch verstanden haben. Sicher. Bezogen auf das Vorjahr beträgt die Teuerungsrate für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Presse jagt man dem aktuellen Hype hinterher, und der eine oder andere Vertragspartner dementiert jede Inflationserwartung bei Zinsverhandlungen mit der aktuellen sog. <strong>negativen Inflation</strong>.</p>
<p>Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings schnell auf, das beide Berufsgruppen nicht gerade BWL studiert bzw. studiert und auch verstanden haben.</p>
<p>Sicher. Bezogen auf das Vorjahr beträgt die Teuerungsrate für den Monat Juni 2009 je nach Bundesland zwischen -0.6 (BaWü) und -0.9 (Hessen) Prozent.</p>
<p>Allerdings hinkt der Vergleich! Im Jahr 2008 explodierten die Energiepreise wie Öl dramatisch (ca. 160 USD pro Barrel in der Spitze). Da diese Übertreibungen nun nicht zuletzt aufgrund der Finanzkrise und des Platzens der Öl-Blase abgebaut wurden, verwundert es niemanden, das &#8211; bezogen auf das super teure Jahr 2008 &#8211; die gegenwärtige Teuerungsrate von 2009 auf 2008 geringfügig negativ ist.</p>
<p>Ganz im Gegenteil! Die Energiepreise sanken exorbitant innerhalb der letzten 12 Monate: Öl von 160 auf 69 USD, Heizöl um 45%, Lebensmittel innerhalb Deutschlands an die 3%. Lediglich Strom und Fernwärme wurden teurer, teilweise bis zu 6%.</p>
<p>Wenn dann &#8211; wie aktuell von allen Seiten berichtet &#8211; die Inflationsrate im Juni 2009 gegenüber Juni 2008 zwischen -0.6 und -0.9 Prozent liegt, dann müssen wir nach wie vor von einer Inflation sprechen! Die Preissenkungen in den oben beschriebenen Assets rechtfertigen keineswegs eine so geringfügige Inflationssenkung von unter -1 Prozent. Stattdessen müsste die Teuerungsrate um mindestens 3 Prozent zurückgehen, wenn der Abbau sämtlicher Übertreibungen an den Finanzmärkten innerhalb der letzten 2 Jahre einigermassen realistisch reflektiert werden würde. Genau genommen würde man erst nach einem rechnerischeren Jahres-Inflationsrückgang von 6% aufwärts einigermassen den Null-Punkt erreichen.</p>
<p>Lassen Sie sich also nicht verunsichern! Diese gegenwärtige mathematisch(!) negative Inflation ist eine Fata Morgana, nicht mehr und nicht weniger.</p>
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		<title>Wie die EU Tierquälerei subventioniert</title>
		<link>http://www.terra-f.com/2009/07/18/wie-die-eu-tierqualerei-subventioniert/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 19:20:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zunächst einmal gibt es gute Nachrichten für deutsche Rinderzüchter. Ein neuer Absatzmarkt mit schätzungsweise 6 Millionen potentiellen Kunden wurde soeben erfolgreich und offiziell erschlossen: Libyen. Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz veröffentlichte Anfang Juli stolz die entsprechende Meldung. &#8220;Libyen öffnet seinen Markt für deutsche Rinder sowie Rindererzeugnisse&#8221;, sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst einmal gibt es gute Nachrichten für deutsche Rinderzüchter. Ein neuer Absatzmarkt mit schätzungsweise 6 Millionen potentiellen Kunden wurde soeben erfolgreich und offiziell erschlossen: <a title="Libyen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen" target="_blank">Libyen</a>.</p>
<p>Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz veröffentlichte Anfang Juli stolz die <a href="http://www.bmelv.de/cln_093/SharedDocs/Pressemitteilungen/2009/152-MUE-Libyen.html" target="_blank">entsprechende Meldung</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Libyen öffnet seinen Markt für deutsche Rinder sowie Rindererzeugnisse&#8221;, sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, heute in Berlin.</p></blockquote>
<p>Soweit sogut. Fast überschwenglich lässt sich Dr. Müller wie folgt zitieren:</p>
<blockquote><p>Staatssekretär Dr. Müller wertete die Marktöffnung Libyens als großen Vertrauensbeweis an Deutschland, da der libysch-europäische Handel im Bereich Lebendrinder, Rindfleisch und Rindfleischerzeugnisse in den letzten Jahren im Wesentlichen ruhte. &#8220;Libyen setzt damit auf die hohe Qualität der deutschen Rinderzüchter&#8221;, so Müller abschließend.</p></blockquote>
<p>Leider verschweigt das Amt ein emfpindliches, geradezu grausames Detail. Und auch die herkömmlichen Printmedien und TV-Sender berichten lieber tagein tagaus in 3. Woche über Michael Jackson, anstatt sich dem investigativen Journalismus zu widmen.</p>
<p>Aufmerksam machte mich der <a href="http://www.investor-verlag.de/boersenwissen/rohstoffe/basiswert-fleisch/" target="_blank">Kommentar</a> des von mir seit Jahren sehr geschätzten Chefredakteurs des &#8220;Trader Dailys&#8221;, Michael Vaupel. Auf der Suche nach neuen Trades im Bereich Fleisch fand er heraus, das der Deal mit Libyen alles andere als sauber und korrekt abläuft.</p>
<p>Libyen bestand demnach da drauf, das die Rinder lebend geliefert werden, um sie vor Ort auf die dort übliche Art zu schächten. Sprich: ihnen bei lebendigem Leib die Kehle durchzuschneiden. Hierzu gesellen sich einige sehr unangenehme Faktoren: die Tiere werden lebend in LKW&#8217;s oder Zug-Wagons aufgereiht im Hochsommer an das Mittelmeer gekarrt. Dort werden sie via Schiff nach Libyen transportiert. Da der deutsche Tierschutz längst nicht mehr gilt, muss davon ausgegangen werden, das die Tiere in der Hitze des Mittelmeerraums nicht mehr großartig mit Wasser versorgt werden müssen.</p>
<p>Als wäre das nicht schon grausam genug, zuckt es mir als Steuerzahler der EU ganz gewaltig unter den Fingernägeln: <strong>Lebendrind wird von der EU subventioniert! Wir subventionieren also mit unseren Steuergeldern den Transport lebender Tiere und deren Tod via Kehle durchschneiden!</strong></p>
<p>Was mir an Michael Vaupel ganz besonders gefällt, ist der Blick über den Tellerand und der lösungsorientierten Recherche für derartige Fälle. Auf Anfrage schrieb er mir folgendes über seine bisherigen Bemühungen:</p>
<blockquote><p>Es gibt eine gemeinnützige Organisation (sehr lösungsorientiert und  nicht „ideologisch“), deren Mitglieder solche Lebendtiertransporte  verfolgen, Missstände dokumentieren und an die Behörden weiterleiten.</p>
<p>Diese Organisation mit Namen „Animals Angels“ hat als Ziel,  Lebendtransporte über lange Strecken einzustellen. Sie deckt auch auf,  dass viele Exporte von „Zuchtvieh“ in Wahrheit gar kein Zuchtvieh waren.  Das ist nämlich der Irrsinn: Wenn Kühlfleisch transportiert würde, dann  würde es eben nicht so hoch subventioniert wie der Transport LEBENDER  Rinder über Tausende Kilometer.</p>
<p>Ich habe mich über diese Organisation informiert und sehe mit Freude,  dass diese auch im Fall der Transporte nach Libyen aktiv werden möchte!</p></blockquote>
<p>Sie finden diese Organisation im Internet unter der Adresse: <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="http://www.animals-angels.de/">www.animals-angels.de</a>. Dort wird auf die aktuelle Problematik <a href="http://www.animals-angels.de/index.php?pageID=41&amp;list:oid=l12775" target="_blank">weiter eingegangen</a>.</p>
<p>Desweiteren fand er heraus, das pro 100 Kilogramm Rindfleisch 25 Euro an Steuergeldern bezuschusst werden. Wir sollten uns alle gemeinsam dagegen wehren! <strong>Mit unseren Steuergeldern finanziert werden die Tiere über Tage mit einer halben Weltreise strapaziert, um dann geschächtet zu werden. Über den CO2-Ausstoß machte sich die deutsche Politik bereits vor 10 Jahren Gedanken. Und bei der Tierzucht fällt die Hochkultur ins Mittelalter zurück.</strong></p>
<p>Neben der Unterstützung als Fördermitglied der Animals-Angels besteht weiter hin die Möglichkeit, sich direkt an Herr Dr. Müller zu wenden und die gegenwärtige Massnahme entsprechend zu kritisieren. Vielleicht bringt es etwas.</p>
<p>Darüber hinaus wurde bereits <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/protest-gegen-exporte-nach-libyen" target="_blank">hier</a> ein Protest gestartet: <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/protest-gegen-exporte-nach-libyen" target="_blank">Albert-Schweitzer-Stiftung</a>.</p>
<p>Weitere Links zum Thema finden Sie auch in den <a href="http://www.fellbeisser.net/news/staatssekretaer-begruesst-tierquaelerei-protestieren-sie" target="_blank">Tierschutznachrichten</a>.</p>
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		<title>US-Regierung dämmt Öl-Preis</title>
		<link>http://www.terra-f.com/2009/07/14/us-regierung-dammt-ol-preis/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 20:35:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieser Schritt war längst überfällig, vor allem aus Sicht des US-Konkress: aufgrund neuer Regulierungs-Bemühungen seitens der US-Regierung bzgl. des Future-Handels sinkt der Öl-Preis und pendelt sich bei 60 USD ein. Öl-Handler verkaufen en mass ihre Long-Kontrakte. Berater eines Jordsch Dabbel Ju Buschs werden vermutlich auch schon  früher den Sinn darin erkannt haben. Die Öl-Lobby des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Schritt war längst überfällig, vor allem aus Sicht des US-Konkress: aufgrund neuer Regulierungs-Bemühungen seitens der US-Regierung bzgl. des Future-Handels sinkt der Öl-Preis und pendelt sich bei 60 USD ein. Öl-Handler verkaufen en mass ihre Long-Kontrakte.</p>
<p>Berater eines Jordsch Dabbel Ju Buschs werden vermutlich auch schon  früher den Sinn darin erkannt haben. Die Öl-Lobby des früheren Präsidenten aber lebte von steigenden Öl-Preisen.</p>
<p>Weitere Infos liefert <a href="http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/rohstoffe/:Positionslimits-%D6lspekulanten-erfasst-Regulierungsangst/539878.html">dieser Artikel</a>.</p>
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		<title>Wie Sie aktiv Geld sparen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 20:26:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Kapitalismus als solcher liebt einen ganz besonderen Zustand seiner Bürger: wenn wir soviel von unserem Einkommen regelmässig ausgeben, das wir gerade noch am Leben bleiben, mag er uns am liebsten. Banken sehen uns gerne mit hohen Krediten, die wir gerade noch so bedienen können, ohne dabei zu verhungern. Kreditausfälle, also Kredite, die von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kapitalismus als solcher liebt einen ganz besonderen Zustand seiner Bürger: wenn wir soviel von unserem Einkommen regelmässig ausgeben, das wir gerade noch am Leben bleiben, mag er uns am liebsten. Banken sehen uns gerne mit hohen Krediten, die wir gerade noch so bedienen können, ohne dabei zu verhungern. Kreditausfälle, also Kredite, die von den Schuldnern nicht mehr bedient werden, haben jüngst eine Finanzkrise ausbrechen lassen. Daher ist der Kredit vorteilhaft für den Gläubiger, also die Bank, wenn der Schuldner soviel abgibt, das es sich lohnt, aber auch nur so viel, das es noch für Miete und Nahrungsmittel reicht.</p>
<p>Hierbei ist allerdings nicht der Kapitalismus als solcher Schuld, auch nicht seine Protagonisten, die Aktionäre, Vorstände, Geschäftemacher und Banken und sonstwer, sondern ganz allein wir selbst.</p>
<p>Dabei gibt es sehr einfache Regeln, um eine solche Misslage von vornherein zu unterbinden. Anschließend möchte ich einige Beispiele bringen, die in unserer Gesellschaft anscheinend sehr häufig vorkommen und teilweise zu hoher Verschuldung, mindestens aber zu hohem finanziellem und psychischen Ärger führen.</p>
<p>Das Geheimnis von Wohlstand ist wie folgt definiert: Verbindlichkeiten reduzieren, Forderungen maximieren. In klarer Sprache bedeutet dies nichts weiter, als das das Einkommen maximiert, und die Ausgaben minimiert werden. Eigentlich eine ganz normale Sache, gäbe es da nicht die eine oder andere Falle, in die die Menschen gerne geraten.</p>
<p><strong>Vermeiden Sie Finanzkäufe</strong></p>
<p>Wenn Ihnen der Flachbildschirm zu teuer ist, um ihn direkt in Bar zu bezahlen, dann heisst das nichts anderes, als das Sie ihn sich gegenwärtig nicht leisten können. Das größte Verbrechen an den Verbrauchern der Neuzeit war und ist der Finanzkauf &#8211; der Kauf auf Raten. Zunächst sucht der Verbraucher nach dem günstigsten Anbieter, ggf. auch nach dem günstigsten Produkt. Hinterher aber zahlt er drauf &#8211; in Form von Zinsen. Dabei beachtet er meistens nicht, das das Gerät &#8211; schließlich wurde ein Schnäppchen gekauft &#8211; meist noch vor Ablauf des Kredites erneuert werden muss (oder zumindest erneuert werden <strong>*will*</strong>).</p>
<p>Anstatt 100 Euro jeden Monat für das neue iBook oder den neuen Flachbildschirm zu entrichten, von dem ein nicht ganz unerheblicher Teil aus Zinsen besteht, ist es definitiv sinnvoller, das Geld auf ein Sparkonto bzw. ein Tagesgeldkonto zu legen, mit 2.5% oder mehr verzinst, und nach Erreichen der gesamten Kaufsumme das Gerät zu kaufen.</p>
<p>Ihre Vorteile liegen auf der Hand: Sie zahlen weniger für das gleiche Gerät, da Sie Zinsen sparen. Anstatt Zinsen zu entrichten, erhalten Sie Zinsen. Somit ist das Gerät in einem deutlich kürzeren Zeitraum ersparrt, als es abbezahlt ist. Gut. Sie müssen warten und können den Luxus nicht sofort genießen. Dafür dürfte die Technik bis zum Kaufzeitpunkt die eine oder andere Verbesserung erhalten haben, oder gar günstiger sein. Mindestens aber sparen Sie sich alle Probleme einer neu eingeführten Technik, da diese bis zu dem Zeitpunkt des Erwerbs durch Sie bekannt und ggf. behoben sind.</p>
<p>Einziger Ausnahmepunkt: sehr teure Anschaffungen wie Autos oder Immobilien. Gerade bei Immobilien kann es Sinn machen, auf Kredit zu kaufen. Je nach Zinslage, erwarteter Inflation etc. kann dies Ihre Ausgaben aufgrund von Steuerersparnis oder Inflation senken. Dies sollte aber in jeder Hinsicht von einem unabhängigen Berater überprüft werden. Darüberhinaus erhöht sich der Nutzen einer solchen Investition auf Kredit durch das Volumen und hängt in bestimmten Fällen stark vom eingesetzten Eigenkapital ab.</p>
<p>Diese Reihe wird künftig fortgesetzt</p>
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		<title>Der Weg der linken Macht</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:03:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Irgendwann richtet sich jedes linke Regime gegen seine ursprünglichen Befürworter und Unterstützer. Ist das ein ungeschriebenes Gesetz? Ich glaub schon. Prominente Beispiele wie die DDR und die Sowjetunion bekommen jetzt ein neues Mitglied: Venezuela. Ein empfehlenswerter Artikel ist derzeit auf Spiegel-Online zu finden. Venezuela leidet wie alle anderen Rohstoff-Exporteure unter den aktuellen niedrigen Preisen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann richtet sich jedes linke Regime gegen seine ursprünglichen Befürworter und Unterstützer. Ist das ein ungeschriebenes Gesetz? Ich glaub schon. Prominente Beispiele wie die DDR und die Sowjetunion bekommen jetzt ein neues Mitglied: Venezuela.</p>
<p>Ein <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,631068,00.html">empfehlenswerter Artikel</a> ist derzeit auf Spiegel-Online zu finden.</p>
<p>Venezuela leidet wie alle anderen Rohstoff-Exporteure unter den aktuellen niedrigen Preisen. Die Verlierer sind vor allem diejenigen, die Chavez ins Amt verhalfen: die arme Bevölkerung. Konsequente Massen-Verstaatlichung brachte noch nirgends Vorteile. So auch hier in Südamerika. Die Produktion liegt flach, notwendige Importe sorgen für steigende Preise. Die hohe Quote der Verstaatlichung bremst die Investitionen von privater Hand.</p>
<p>Chavez sieht eine Lösung der Probleme in einem neuen Öl-Kartell gemeinsam mit Russland bei Preisen über 100 Dollar pro Barrel. Hervorragend, Hugo! Wer leidet darunter am meisten? Reiche Industriestaaten? Weniger. Wohl eher andere Drittweltländer, die kein Öl exportieren. Diese Politik ist gescheitert.</p>
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		<title>Metro spielt jetzt auch Bank</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 08:37:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Scheinbar träumt jeder Kaufhaus-Chef insgeheim von einer Karriere als Manager einer Bank oder besser eines Private Equity Fonds. Metro-Boss Cordes will jetzt Karstadt kaufen, zusammen mit Kaufhof aufpeppeln und weiter verkaufen an einen Finanzgeier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheinbar träumt jeder Kaufhaus-Chef insgeheim von einer Karriere als Manager einer Bank oder besser eines Private Equity  Fonds.<br />
Metro-Boss Cordes will jetzt Karstadt kaufen, zusammen mit Kaufhof aufpeppeln und weiter verkaufen an einen Finanzgeier.</p>
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		<title>Deutsche Qualität ist bald nicht mehr deutsch</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 21:36:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Katar]]></category>
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		<category><![CDATA[Porsche]]></category>

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		<description><![CDATA[In nahezu jedem Teil der Welt stehen Kräne von Liebherr. Deutsche Qualität, deutsche Pünktlichkeit. All die Eigenschaften, die vom Deutschen als solchen gerne zerrissen werden und von Prinzip auf negativ belegt sind, gelten in der übrigen Welt als positive Errungenschaften. Während Opel gerade ver-russifiziert wird, wird Porsche arabisch. Katar will 25% von Porsche kaufen. Porsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In nahezu jedem Teil der Welt stehen Kräne von Liebherr. Deutsche Qualität, deutsche Pünktlichkeit. All die Eigenschaften, die vom Deutschen als solchen gerne zerrissen werden und von Prinzip auf negativ belegt sind, gelten in der übrigen Welt als positive Errungenschaften.</p>
<p>Während Opel gerade ver-russifiziert wird, wird Porsche arabisch. <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/:Retter-in-der-Not-Katar-will-bei-Porsche-mitregieren/524630.html" target="_blank">Katar will 25% von Porsche kaufen</a>. Porsche ist nicht mehr ganz jung, braucht aber das Geld.</p>
<p>Ich gebe jetzt mal eine vorsichtige Prognose ab (mich bitte nicht darauf festnageln): die Rendite-Erwartungen der Katarer werden nicht minimal sein. Die Verschuldung Porsches wird demzufolge um ein vielfaches des Eigenkapitals erhöht werden. Aber psst&#8230;. nicht weitersagen!</p>
<p>Desweiteren werde ich mich jetzt nicht wieder darüber aufregen, das der Laden hochverschuldet ist, weil er überhöhte Preise für Anteile eines Konkurrenten kaufen wollte, ohne den Deal jemals beenden zu können, weil das Geld futsch war&#8230;. Die Universitäten machen was falsch</p>
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