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	<title>terra-f.com  -  Die Welt der Finanzen &#187; Finanzkrise</title>
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		<title>Verstaatlichung als letztes Geldschöpfmittel der Bundesrepublik?</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 09:04:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der für Verschwörungstheorien sehr gut empfänglichen deutschen Börsianer-Szene geht momentan hinsichtlich der Euro-Krise  ein Gespenst um: Artikel 15 des Grundgesetzes. Dieser Artikel räumt dem Staat das jederzeitige Recht auf Verstaatlichung ein: „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum [...]]]></description>
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</script></div><p>In der für Verschwörungstheorien sehr gut empfänglichen deutschen Börsianer-Szene geht momentan hinsichtlich der Euro-Krise  ein Gespenst um: Artikel 15 des Grundgesetzes. Dieser Artikel räumt dem Staat das jederzeitige Recht auf Verstaatlichung ein:</p>
<blockquote><p><em>„Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum  Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der  Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden …“</em></p></blockquote>
<p>Artikel 14 Abs. 3 sichert zwar eine angemessene Entschädigung zu. Das Wort &#8220;angemessen&#8221; ist aber m.E. nicht definiert.</p>
<p>Die aktuellen Theorien leiten sich aus der jederzeit bevorstehenden Insolvenz in Griechenland und ähnlich absehbarer Probleme in Spanien und Portugal ab. Demnach wird bereits jetzt auf eine Zahlungsunfähigkeit Deutschlands ab Herbst gewettet, da es sich an den Finanzmärkten dann kein Geld mehr leihen kann. Diese Überschuldung wird auf die Abermilliarden bezogen, die gegenwärtig in das Pulverfass Griechenland gepumpt werden. Also Geld, das in ein Faß ohne Boden gesteckt wird und in weiten Teilen der Finanzszene allgemein als verloren gilt.</p>
<p>Namhafte Fondsmanager und Beteiligungsgesellschaften gehen derzeit bis zu einem Viertel Ihres verfügbaren Anlagekapitals in griechische Staatsanleihen! Sie wägen sich in der Sicherheit, das die restliche Eurozone, hauptsächlich Deutschland, vollständig die Absicherung übernimmt und Griechenland bis zum Sanktnimmerleinstag stützt, die fälligen Zinsen zu bedienen.</p>
<p>Doch was geschieht dann? Nachdem Steuergeld über diesen Dreieckshandel (BRD -&gt; Griechenland -&gt; private Anleger) hervorragend in Rendite umgewandelt worden ist, fehlt dieser Posten in der Staatskasse. Die gegenwärtigen Verschwörungszenarien schließen einen Staatsbankrott Deutschlands nicht mehr aus und lehnen sich in dessen mutmaßlicher Folge sehr stark an Artikel 15 GG und an die Geschichte, als Roosevelt 1933 den privaten Goldbesitz verbot. Die Rede ist von Verstaatlichung privaten Vermögens.</p>
<p>Weiters wird von Zwangsanleihen gesprochen: die Szene spricht von angeblichen Unterlagen der Bundesregierung, nach denen Bürger mit einem gewissen Barvermögen dazu verpflichten werden könnten, Bundesanleihen zu extremst niedrigem Zins zu zeichnen. Tatsächlich ist der Gedanke nicht ganz abwegig. Der auch nach 20 Jahren nicht abgeschaffte Solidaritätszuschlag genießt in breiten Bevölkerungsschichten den zweifelhaften Ruf einer Zwangsabgabe. Konkret darf aber die Investitionshilfeabgabe genannt werden, die von 1983 bis 1985 in der Bundesrepublik mit 5% auf das Einkommen erhoben wurde. Das Bundesverfassungsgericht erklärte diese &#8220;Abgabe&#8221; als verfassungswidrig und nichtig, da es vom Wesen her eine Zwangsanleihe darstellte und keine Abgabe.</p>
<p>Letztendlich wird auch eine Währungsreform der Euro-Zone immer heftiger diskutiert. Aber darauf wetten US-amerikanische Fonds bereits seit 2007. Inwiefern die US-amerikanischen Ratingagenturen in diese Wetten verstrickt sind, wird inzwischen global spekuliert. Wir werden in wenigen Jahren schlauer sein.</p>
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		<title>Altersvorsorge und Versicherungen: BP ist ein Flächenbrand</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 19:59:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Breaking News: es ist jetzt amtlich. BP streicht die Dividende, nachdem BP von US-Präsident Barack Obama zur Einzahlung in einen Entschädigungsfonds von 20 Milliarden US-Dollar verpflichtet wurde. Bereits im Vorfeld stiegen die Kredit-Ausfall-Absicherungen (CDS = Credit Default Swaps) auf über 617 Basispunkte. Außerdem wurde BP von der Rating-Agentur Fitch fast auf Ramsch-Status abgestuft. Die US-Bank [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Breaking News: es ist jetzt amtlich. BP streicht die Dividende, nachdem BP von US-Präsident Barack Obama zur Einzahlung in einen Entschädigungsfonds von 20 Milliarden US-Dollar verpflichtet wurde.</p>
<p>Bereits im Vorfeld stiegen die Kredit-Ausfall-Absicherungen (CDS = Credit Default Swaps) auf über 617 Basispunkte. Außerdem wurde BP von der Rating-Agentur Fitch fast auf Ramsch-Status abgestuft. Die US-Bank &#8220;Bank Of America Meryll Lynch&#8221; will intern keine Verträge mehr mit BP eingehen, die länger als Juni 2011 dauern&#8230; Besser kann eine Firma nicht abkacken. Wer hätte noch vor 12 Monaten inmitten der Finanzkrise gedacht, das ein Öl-Multi dermassen unter die Räder kommt?</p>
<p>Die Marktkapitalisierung, also der  Börsenwert, hat sich binnen zwei Monaten halbiert. Dummerweise sind <a href="http://www.terra-f.com/2010/06/16/staatsgrab-bp/">viele Staatsfonds (Norwegen, Kuweit, Singapur) </a>als auch zahlreiche Pensionsfonds in Anleihen und Aktien von BP investiert. Denen wird das Lachen innerhalb der letzten Wochen dramatisch entgangen sein. Anleihenbesitzer, die sich gegen Zahlungsausfalle versicherten, zahlen inzwischen für 10 Millionen geliehenen Dollars eine Versicherungs-Prämie von 600.000 Dollar, Tendenz steigend.</p>
<p>An den Märkten wird auf ein Ende der Firma BP so, wie wir sie heute kennen, spekuliert. Er mag gute Bewertungen dafür erhalten, während er BP fleissig an den Kandarren greift: Barack Obama wird mit BP gleichermassen scheitern als auch gewinnen. Der rein volkswirtschaftliche Schaden aber bleibt bei der rein öko-politischen Betrachtungsweise aussen vor. Hierbei sind nicht die umweltpolitischen Aspekte adressiert, sondern das Anlagevermögen des kleinen Arbeiters, gebündelt in seinen Versicherungen und Altersvorsorgungen. BP als einer der Haupt-Anlage-Kandidaten wird dafür sorgen, das dieses Anlagevermögen nicht minder-drastisch schrumpft.</p>
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		<title>Das Vertrauen ist gestört</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 10:50:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jetzt bekommen auch gesunde Staaten kein Geld mehr. Schweden, das Land Europas mit der niedrigsten Schuldenquote, wurde heute bei einer Auktion für Staatsanleihen abgestraft. Die Investoren wollten dem Land deutlich weniger Geld leihen als angepriesen. Schwedens Staatsdefizit beträgt 0.5% vom BIP, gegenüber 12% bei Griechenland und Grossbritanien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt bekommen auch gesunde Staaten kein Geld mehr. Schweden, das Land Europas mit der niedrigsten Schuldenquote, wurde heute bei einer Auktion für Staatsanleihen abgestraft. Die Investoren wollten dem Land deutlich weniger Geld leihen als angepriesen. </p>
<p>Schwedens Staatsdefizit beträgt 0.5% vom BIP, gegenüber 12% bei Griechenland und Grossbritanien.</p>
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		<title>Groß Britannien übertrifft Griechenlands Schuldenquote</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 09:01:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie der Telegraph berichtet, beträgt das Defizit von Groß Britannien ca. £ 4.7 Milliarden und entspricht 12.8% des BIP. Damit lebt der britische Staatshaushalt mit 180 Milliarden Pfund auf Pump, das entspricht knappe 200 Milliarden Euro. Das prikäre an der Situation ist der Monat Januar selbst. Aufgrund der annualer Steuereinnahmen gilt er als fiskalisch besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der <a href="http://www.qnopr.com/gb-deficit" target="_blank">Telegraph berichtet</a>, beträgt das Defizit von Groß Britannien ca. £ 4.7 Milliarden und entspricht 12.8% des BIP. Damit lebt der britische Staatshaushalt mit 180 Milliarden Pfund auf Pump, das entspricht knappe 200 Milliarden Euro. Das prikäre an der Situation ist der Monat Januar selbst. Aufgrund der annualer Steuereinnahmen gilt er als fiskalisch besonders wertvoll. Es kann also nur schlimmer kommen.</p>
<p>Griechenlands Defizit liegt bei &#8220;nur&#8221; 12.4%!</p>
<p>Über den Ausschluß Athens aus der Europäischen Union wurde bereits spekuliert. Jetzt müssen wir zuerst die Briten rauswerfen. So dann&#8230;</p>
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		<title>Erst große Klappe, dann der schleichende Tod</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 21:07:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Meine Lieblingsprivatbank kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus: Sal Oppenheim. Deutschlands bekannteste Privatbank war bereits mehrmals Thema dieses Blogs. Langsam dreht sich dort der Wind. Während an der Wall Street wieder allseits die Sektkorken knallen, bekommt Sal Oppenheim leichte Risse.  Nicht nur diese riesige Kapitalvernichtung namens ARCANDOR wird dem betuchten Geldhaus zum Verhängnis, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Lieblingsprivatbank kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus: Sal Oppenheim. Deutschlands bekannteste Privatbank war bereits mehrmals Thema dieses Blogs. Langsam dreht sich dort der Wind. Während an der Wall Street wieder allseits die Sektkorken knallen, bekommt Sal Oppenheim leichte Risse.  Nicht nur diese riesige Kapitalvernichtung namens <a href="http://www.terra-f.com/2009/06/10/der-wirkliche-arcandor-schaden/">ARCANDOR</a> wird dem betuchten Geldhaus zum Verhängnis, sondern anscheinend auch andere Geschäfte.</p>
<p>Es ist äußerst bemerkenswert, das die Oppenheimer erst jetzt &#8211; quasi am Ende des Tunnels &#8211; den Riechkolben schweratmender Weise in die Lüfte schwingen müssen. Ackermann sicherte einen Schnell-Kredit in Höhe von 300 Millionen Euro zu. Darüberhinaus soll eine längere und auch umfangreichere Beteiligung an der Privatbank im Gespräch sein. Darüberhinaus holt man sich gerade italienische Finanzinvestoren an Board.</p>
<p>Nee, Leute. So nicht! Euer erhabener Charme ist damit zu Ende! Jeder Fremde, der bei euch einsteigt, will mitreden. Sal Oppenheim ist für mich tot.</p>
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		<title>Negative Inflation? Unfug!</title>
		<link>http://www.terra-f.com/2009/07/29/negative-inflation-unfug/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 18:44:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Presse jagt man dem aktuellen Hype hinterher, und der eine oder andere Vertragspartner dementiert jede Inflationserwartung bei Zinsverhandlungen mit der aktuellen sog. negativen Inflation. Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings schnell auf, das beide Berufsgruppen nicht gerade BWL studiert bzw. studiert und auch verstanden haben. Sicher. Bezogen auf das Vorjahr beträgt die Teuerungsrate für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Presse jagt man dem aktuellen Hype hinterher, und der eine oder andere Vertragspartner dementiert jede Inflationserwartung bei Zinsverhandlungen mit der aktuellen sog. <strong>negativen Inflation</strong>.</p>
<p>Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings schnell auf, das beide Berufsgruppen nicht gerade BWL studiert bzw. studiert und auch verstanden haben.</p>
<p>Sicher. Bezogen auf das Vorjahr beträgt die Teuerungsrate für den Monat Juni 2009 je nach Bundesland zwischen -0.6 (BaWü) und -0.9 (Hessen) Prozent.</p>
<p>Allerdings hinkt der Vergleich! Im Jahr 2008 explodierten die Energiepreise wie Öl dramatisch (ca. 160 USD pro Barrel in der Spitze). Da diese Übertreibungen nun nicht zuletzt aufgrund der Finanzkrise und des Platzens der Öl-Blase abgebaut wurden, verwundert es niemanden, das &#8211; bezogen auf das super teure Jahr 2008 &#8211; die gegenwärtige Teuerungsrate von 2009 auf 2008 geringfügig negativ ist.</p>
<p>Ganz im Gegenteil! Die Energiepreise sanken exorbitant innerhalb der letzten 12 Monate: Öl von 160 auf 69 USD, Heizöl um 45%, Lebensmittel innerhalb Deutschlands an die 3%. Lediglich Strom und Fernwärme wurden teurer, teilweise bis zu 6%.</p>
<p>Wenn dann &#8211; wie aktuell von allen Seiten berichtet &#8211; die Inflationsrate im Juni 2009 gegenüber Juni 2008 zwischen -0.6 und -0.9 Prozent liegt, dann müssen wir nach wie vor von einer Inflation sprechen! Die Preissenkungen in den oben beschriebenen Assets rechtfertigen keineswegs eine so geringfügige Inflationssenkung von unter -1 Prozent. Stattdessen müsste die Teuerungsrate um mindestens 3 Prozent zurückgehen, wenn der Abbau sämtlicher Übertreibungen an den Finanzmärkten innerhalb der letzten 2 Jahre einigermassen realistisch reflektiert werden würde. Genau genommen würde man erst nach einem rechnerischeren Jahres-Inflationsrückgang von 6% aufwärts einigermassen den Null-Punkt erreichen.</p>
<p>Lassen Sie sich also nicht verunsichern! Diese gegenwärtige mathematisch(!) negative Inflation ist eine Fata Morgana, nicht mehr und nicht weniger.</p>
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		<title>Goldman Sachs zahlt Record-Bonus</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 21:31:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Goldman Sachs zahlt seinen Angestellten den höchsten Bonus aus, der in der 140jährigen Firmengeschichte jemals gezahlt wurde! Während im Jahre 2008 exakt 973 Banker einen Bonus über 1 Million US-Dollar als Bonus ausbezahlt bekamen, wird dieses Jahr die Hälfte des Gewinns von 1.2 Milliarden US-Dollar an 28.000 Angestellte ausgezahlt, berichtet der Guardian. Gut, linke Kräfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Goldman Sachs zahlt seinen Angestellten den höchsten Bonus aus, der in der 140jährigen Firmengeschichte jemals gezahlt wurde! Während im Jahre 2008 exakt 973 Banker einen Bonus über 1 Million US-Dollar als Bonus ausbezahlt bekamen, wird dieses Jahr die Hälfte des Gewinns von 1.2 Milliarden US-Dollar an 28.000 Angestellte ausgezahlt, <a href="http://www.guardian.co.uk/business/2009/jun/21/goldman-sachs-bonus-payments">berichtet der Guardian</a>.</p>
<p>Gut, linke Kräfte und allgemeine Kapitalismus-Kritiker mögen behaupten, hier werden Steuergelder in Dividende umgewandelt. Hierbei zielen sie auf die Staatshilfen ab. Tatsächlich stieg der ehemalige Vorstand der Bank zum Finanzdirektor der Vereinigten Staaten auf. Man muss der Bank aber zu Gute halten, das sie tatsächlich &#8220;organischen Profit&#8221; auch in diesen Zeiten verzeichnet, z.B. durch Beratungen diverserer Firmen als auch im Bereich Investmentbanking. Ackermann, wo bleibst du?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Streit unter Porsche-Eigentümern</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 08:07:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Genau genommen hätte es ihnen früher einfallen können: welche Rolle spielt der neue Großaktionär aus Katar? Die Eigentümer-Familien Porsche und Piech mussten sich 15 Jahre lang nicht einigen, zumindest nicht bei komplizierten Fällen. Sie wollen bzw. brauchen frisches Kapital. Das kommt möglicherweise aus Katar. Erwünschte Gegenleistung: mitspracherecht. Das heisst: 25% plus 1 Aktie. Sperrminorität also. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau genommen hätte es ihnen früher einfallen können: welche Rolle spielt der neue Großaktionär aus Katar?<br />
Die Eigentümer-Familien Porsche und Piech mussten sich 15 Jahre lang nicht einigen, zumindest nicht bei komplizierten Fällen.</p>
<p>Sie wollen bzw. brauchen frisches Kapital. Das kommt möglicherweise aus Katar. Erwünschte Gegenleistung: mitspracherecht.<br />
Das heisst: 25% plus 1 Aktie.  Sperrminorität also.</p>
<p>Patriarch Piech ist dagegen. Fällt ihm früh ein&#8230;</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der wirkliche Arcandor-Schaden</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 21:31:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jetzt ists auch amtlich, wer bei Arcandor was wie einbüßt. Sal Oppenheim (ich selbst habe ja nie verstanden, warum sie damals im Oktober 2008 plötzlich die Anteile der Schickedanz übernehmen wollten, weil das Unternehmen damals schon mehr als marode war) kostet der Spass lächerliche 174 Millionen Euro. Das stecken die weg. Abschreibungen. Fast Portokasse. Denn: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ists auch amtlich, wer bei Arcandor was wie einbüßt.</p>
<p>Sal Oppenheim (ich selbst habe ja nie verstanden, warum sie damals im Oktober 2008 plötzlich die Anteile der Schickedanz übernehmen wollten, weil das Unternehmen damals schon mehr als marode war) kostet der Spass lächerliche 174 Millionen Euro. Das stecken die weg. Abschreibungen. Fast Portokasse. Denn: sie müssen nur knapp 20 Mio abschreiben. Alles andere läuft über eine Holding der Oppenheim-Eigentümer. Denen dürfte der Spass etwas mehr weh tun (verbleibende 135 Mio Euro laut FTD, fragt sich, was mit der Differenz von knapp 20 Mio ist)</p>
<p>Darüber hinaus gibt es <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Arcandor-Insolvenz-Gewinner-und-Verlierer-der-Pleite/525051.html?p=2#a1" target="_blank">40(!) Familienaktionäre</a>, denen ca. 25% der Arcandor-Aktien gehören. Dürfte dezente Schmerzen bereiten&#8230;</p>
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		<title>Die Luft für ARCANDOR wird dünn</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 21:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es tut mir wirklich leid für die Angestellten dieses Konzerns. Aber eine weitgehend bedingungslose Rettung würde nur diejenigen schützen, die den Karren gegen die Wand fahren lassen haben. Erstens: Tafelsilber verkauft. Irgendeiner kam mal irgendwann auf die simple Idee, die Immobilien des Konzerns zu veräußern und &#8211; da man sie brauchte &#8211; zurück zu pachten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Es tut mir wirklich leid für die Angestellten dieses Konzerns. Aber eine weitgehend bedingungslose Rettung würde nur diejenigen schützen, die den Karren gegen die Wand fahren lassen haben. Erstens: Tafelsilber verkauft. Irgendeiner kam mal irgendwann auf die simple Idee, die Immobilien des Konzerns zu veräußern und &#8211; da man sie brauchte &#8211; zurück zu pachten.</span></p>
<p>Das ist im konkret vorliegenden Fall ungefähr so, als würde ein Mieter irgendwann seine Wohnung kaufen, damit er keine Miete mehr zahlen müsste, diese dann aber 3 Jahre später wieder verkaufen würde, weil er arbeitslos ist, um sie zu einer viel höheren Monats-Miete zurück zu mieten.</p>
<p>Klingelts? Okay, ich bin beruhigt. Bei Herrn Middelhoff klingeln vielleicht die Glocken – möglicherweise die Hoden – ansonsten aber nix. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da dieser Mensch als Vorstand von Bertelsmann zur Jahrtausendwende ein recht gutes Ansehen hatte. Naja, zuerst fuhr er Bertelsmann fast gegen die Wand, dann ARCANDOR.  Sowas nennt man eine grandiose Karriere.</p>
<p>Es hat mich fast bestürzt, zu erfahren, das er Anteile an einen Fonds hällt, der wiederum 5 wichtige KARSTADT-Kaufhäuser besitzt, wobei die Verkaufs- und Rückpachtverträge durch ihn unterschrieben wurden. Ich traue ja immer allen alles zu, aber ihm&#8230;. Naja, verbuchen wir es unter Naivität. Erstaunlicher Weise wurde der Fonds federführend von Sal Oppenheim gegründet, welche wiederum zusammen mit der früheren Eigentümerin Schickedanz 60% der Firma halten. Da beisst sich das Krockodil in den eigenen Zeh.</p>
<p>Die Entwicklung der Aktie brachten der Frau Schickedanz bereits 3 Milliarden Miese ein. Inoffziziell wurde ihr Vermögen mal auf 5 Milliarden geschätzt. Okay, Sal Oppenheim, kaufte der Dame weitere 30% im Oktober 2008 ab. Das war der Zeitpunkt, als die Aktie massiv abgeschmiert ist, um punktgenau 24h später mit einer charttechnischen Gegenreaktion 35% gen Norden zu schießen. Einer meiner besten Deals, die ich je getätigt habe.</p>
<p>Wieso aber &#8211; und das ist das, worin ich gerade keinen Sinn sehe &#8211; befürwortet Sal Oppenheim einen Deal, der die Aktie wieder auf 1 € bringt? Theorien sind jederzeit gerne willkommen!</p>
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		<title>Müntefering,  der kapitalhörige Nichtsnutz der Finanzkrise</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 20:48:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das schlimmste an der Finanzkrise ist nicht die Finanzkrise als solche, sondern die Tatsache, das zumindest in Deutschland gerade Wahlkrieg Wahlkampf ist. Jetzt brüllt der Müntefering von seinem virtuellen Steuerkassenhoch ins tiefe Tal der Steuerzahler, das alle – also WIR alle – für ARCANDOR blechen müssen. Hallo? Gehts noch? Münte! Komm endlich wieder runter, nimm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das schlimmste an der Finanzkrise ist nicht die Finanzkrise als solche, sondern die Tatsache, das zumindest in Deutschland gerade <span style="text-decoration: line-through;">Wahlkrieg</span> Wahlkampf ist. Jetzt brüllt der Müntefering von seinem virtuellen Steuerkassenhoch ins tiefe Tal der Steuerzahler, das alle – also WIR alle – für ARCANDOR blechen müssen. Hallo? Gehts noch? Münte! Komm endlich wieder runter, nimm das jüngste Wahlergebnis als das, was es ist – ein Peitschenhieb – und verschone unser Portemonaie.</p>
<p><strong>Wann hat endlich der letzte <span style="text-decoration: line-through;">Kommunist</span> Sozialist begriffen, das eine Kollektivierung von Misserträgen einer Kapitalgesellschaft zugunsten des kleinen Mannes und der kleinen Frau ausschließlich die “Großen” und Adeligen schützt und bestärkt, in ihrer Misswirtschaft weiter in die eigene Tasche zu wirtschaften? </strong><span>Der kleine Mann und die kleine Frau werden&#8217;s schon richten.</span></p>
<p><span>Hey! Niemand will 20.000 Angestellten den Büroteppich unter den Füßen wegziehen, und auch nicht den 5000 Post-Angestellten, die bei einer ARCANDOR-Pleite ebenfalls nach Hause gehen dürfen (wg. Wegbrechendem Post-Versand, Quelle etc.). </span></p>
<p><span>Dann garantiert doch bitte allen Angestellten eine vollständige Auszahlung des Lohns nach der Insolvenz für mindestens 1 Jahr (also ein 100%iges-Arbeitslosengeld), und gebt dem Laden die Chance, unter Gläubigerschutz sich selbst wieder neu herzurichten. Dann wird endlich das raffgierige Management ausgetauscht und Platz für vernünftige Führungsköpfe geschaffen!</span></p>
<p><span>Das ist deutlich billiger als eine 600 Mio Euro Bürgschaft, die die Substanz nicht ändern wird und den Kahn weiter strudeln lässt. ARCANDOR ist von Misswirtschaft unserer Wirtschaftselite geprägt seit seiner Anfangszeit nach dem Zusammenschluß von Karstadt und Quelle. SO ETWAS DARF NICHT GERETTET WERDEN!</span></p>
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		<title>&#8220;Volkswagen muß billigere Autos bauen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 20:47:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das sagt Holger Härter dem ehemaligen Nachrichten-Magazin, Finanzchef von Porsche, außerdem Finanzjongleur und Hobby-Hedge-Fonds-Manager. Schön, das er weiss, was andere richtig machen müssen und gerne in anderer Nachbarn Gärten umgräbt. Nicht so schön, das er vergass, wie man den eigenen Garten am besten NICHT umgräbt: Schuster, bleib bei deinen Leisten!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a title="Volkswagen muss billigere Autos bauen" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,403778,00.html" target="_blank">sagt Holger Härter</a> dem ehemaligen Nachrichten-Magazin, Finanzchef von Porsche, außerdem Finanzjongleur und Hobby-Hedge-Fonds-Manager. Schön, das er weiss, was andere richtig machen müssen und gerne in anderer Nachbarn Gärten umgräbt. Nicht so schön, das er vergass, wie man den eigenen Garten am besten NICHT umgräbt: Schuster, bleib bei deinen Leisten!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Herr Porsche</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 20:23:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anfangs dacht ich ja: kluges Kerlchen der Herr Porsche. Damit war aber nicht Mittelfingerzeiger Mr. Wiedeking gemeint, sondern der Finanzchef des Autobauers “Holger Härter”. Hart wie Stahl scheinen seine Nerven zu sein. Offenbar traute er seinem Arbeitgeber das frühere Kerngeschäft – schicke, schnelle Autos zu bauen – nicht mehr zu. Der Versuch, den Schlittenbauer in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfangs dacht ich ja: kluges Kerlchen der Herr Porsche. Damit war aber nicht <a title="Wiedeking zeigt Mittelfinger" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/979/468544/bilder/" target="_blank">Mittelfingerzeiger</a> Mr. Wiedeking gemeint, sondern der Finanzchef des Autobauers “Holger Härter”. Hart wie Stahl scheinen seine Nerven zu sein. Offenbar traute er seinem Arbeitgeber das frühere Kerngeschäft – schicke, schnelle Autos zu bauen – nicht mehr zu. Der Versuch, den Schlittenbauer in eine Bank bzw. einen kleinen Hedge-Fonds zu formen schlug jedenfalls kräftig fehl.</p>
<p>Erinnert mich an meine Kindheit: ich hatte an einem Nachmittag den Dackel der Nachbarn ausgeführt. Wir marschierten über Stock und Stein. Irgendwann kamen wir an einer Pferde-Koppel vorbei. Der klitzekleine Dackel rannte laut bellend und scheuchend los, zu dem großen Pferdchen und jagte es komplett die Böschung hinunter, bis ich beide aufgrund einer Kurve nicht mehr sehen konnte. Nach 2 Minuten kamen sie zurück. Der kleine Dackel hetzte den Berg hinauf, das große Pferd mit ordentlich PS im Hintern hinterher, wütend, erstarkt, und voll mit Rache.<br />
Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, möge hier an die Versinnbildlichung schonend herangeführt werden: der kleine Dackel ist Porsche. Das große Pferd Herr Piech von der Volkswagen AG.</p>
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		<title>&#8220;Das konnte ja keiner wissen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 18:38:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich lach mich jedes Mal halbtot! Immer wieder, wenn Unternehmenssprecher oder -Eigentümer zu ihren Fehlspekulationen während der Finanzkrise befragt werden, als sie also zu einem Zeitpunkt schwindender Kurse Anteile an Konkurrenten für deutlich überteuerte Kurse erwerben wollten, sagen sie diesen halbseidenden Satz. Hey, jeder wußte es damals! Sogar schon Monate vorher. Mir fallen persönlich aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lach mich jedes Mal halbtot! Immer wieder, wenn Unternehmenssprecher oder -Eigentümer zu ihren Fehlspekulationen während der Finanzkrise befragt werden, als sie also zu einem Zeitpunkt schwindender Kurse Anteile an Konkurrenten für deutlich überteuerte Kurse erwerben wollten, sagen sie diesen halbseidenden Satz.</p>
<p>Hey, jeder wußte es damals! Sogar schon Monate vorher. Mir fallen persönlich aus der journalistischen Branche haufen Leute ein, die auf eine solche Krise hinwiesen. Ich selbst wies in der Verwaltung des Familienvermögens bereits damals deutlich auf bevorstehende Turbolenzen hin. Fast jeder andere in meinem Bekanntenkreis aus der Düsseldorfer Finanzwelt tat dies (mit Ausnahme der streunenden Makler [die hinterher auch immer argumentieren, es hätte ja keiner wissen können]).</p>
<p>Aber die Finanzelite, studierte und teilweise seidenbetuchte Leute und Manager des höheren Mittelstands Deutschlands, ehrwürdiger Adel, Menschen mit einem Jahreseinkommen oberhalb der 500 TEUR, wußten es also nicht. Erinnert mich irgendwie an Kelly Bundy und ihr nicht selten mittels Garfield erklärtes Weltbild.</p>
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		<title>Die totalen Dumpfbacken</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 05:17:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[schaeffler]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man bedenkt, welche halbseidenen Denker unsere Wirtschaftselite bekleiden, stellt man doch keine Fragen mehr. Es ist immer wieder bemerkenswert, welche geistigen Vernebelungen in den Köpfen studierter Betriebswirte und Doktoren der Finanzwissenschaften herum vegetieren. Verstopfen 10 Jahre lang die Universtäten, um unter gewissen Umständen hinterher noch dümmer zu handeln als ein Hauptschüler. Wer bitte kauft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man bedenkt, welche halbseidenen Denker unsere Wirtschaftselite bekleiden, stellt man doch keine Fragen mehr. Es ist immer wieder bemerkenswert, welche geistigen Vernebelungen in den Köpfen studierter Betriebswirte und Doktoren der Finanzwissenschaften herum vegetieren. Verstopfen 10 Jahre lang die Universtäten, um unter gewissen Umständen hinterher noch dümmer zu handeln als ein Hauptschüler.</p>
<p>Wer bitte kauft Galbani Santa Lucia Mozzarella für 7.89 €, wenn er selbiges Produkt bei Kaisers bzw. Tengelmann zu 0.79 € erwerben kann? Ich kenne einen bzw. eine: Frau Schaeffler.</p>
<p>Frau Schaeffler kaufte Continental-Aktien zu Preisen über 70 €, und weder Finanzwirt noch Fachidiot aus der entsprechenden Abteilung bei Schaeffler verspürte Kraft und Lust, die Dame davon abzuhalten, Anteile einer Firma zum über 8fachen des damaligen von Experten geschätzten Wertes von 13 € zu erwerben. Selbst als die Finanzkrise auch bei den Leuten geistig zugegen war, die allenfalls die letzte Big-Brother-Folge bewerten konnte, träumte Familie Schaeffler noch immer vom Big Deal mit Continental zu Kursen an die 100 €, schließlich per Kredit. Hallo? Jeder kleine Pimpf, der nur 1x im Jahr Aktien erwirbt, befürchtete bereits damals, das seine aktuellen Depotwerte in wenigen Wochen deutlich weniger (Buch-)Wert aufweisen würden als aktuell.  Welche Macht hier die Gier über der Vernunft ausübte, mag niemand zu ermessen wagen&#8230;</p>
<p>Es ist doch aber beruhigend, welche nicht zu unterschätzende  volkswirtschaftliche Verantwortung hier in derartigen Händen liegt. Um es &#8211; wenn auch leicht zweckt-enlehnt &#8211; mit Heinrich Heine zu sagen: Deutschland, ein Wintermärchen.</p>
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