Wie die Quelle http://tcrn.ch/9XWz36 verrät, stehen dem Internet-Konzern YAHOO große Schritte bevor.
Carel Bartz soll gefeuert werden, und – viel wichtiger – Yahoo soll privatisiert werden!
Das bedeutet ein Delisting von dem Börsen.
Demzufolge müsste Yahoo den Aktionären ein Angebot machen, das attraktiv genug wäre.
Position:Berliner Allee,Düsseldorf,Deutschland
Tags: Yahoo
Breaking News: es ist jetzt amtlich. BP streicht die Dividende, nachdem BP von US-Präsident Barack Obama zur Einzahlung in einen Entschädigungsfonds von 20 Milliarden US-Dollar verpflichtet wurde.
Bereits im Vorfeld stiegen die Kredit-Ausfall-Absicherungen (CDS = Credit Default Swaps) auf über 617 Basispunkte. Außerdem wurde BP von der Rating-Agentur Fitch fast auf Ramsch-Status abgestuft. Die US-Bank “Bank Of America Meryll Lynch” will intern keine Verträge mehr mit BP eingehen, die länger als Juni 2011 dauern… Besser kann eine Firma nicht abkacken. Wer hätte noch vor 12 Monaten inmitten der Finanzkrise gedacht, das ein Öl-Multi dermassen unter die Räder kommt?
Die Marktkapitalisierung, also der Börsenwert, hat sich binnen zwei Monaten halbiert. Dummerweise sind viele Staatsfonds (Norwegen, Kuweit, Singapur) als auch zahlreiche Pensionsfonds in Anleihen und Aktien von BP investiert. Denen wird das Lachen innerhalb der letzten Wochen dramatisch entgangen sein. Anleihenbesitzer, die sich gegen Zahlungsausfalle versicherten, zahlen inzwischen für 10 Millionen geliehenen Dollars eine Versicherungs-Prämie von 600.000 Dollar, Tendenz steigend.
An den Märkten wird auf ein Ende der Firma BP so, wie wir sie heute kennen, spekuliert. Er mag gute Bewertungen dafür erhalten, während er BP fleissig an den Kandarren greift: Barack Obama wird mit BP gleichermassen scheitern als auch gewinnen. Der rein volkswirtschaftliche Schaden aber bleibt bei der rein öko-politischen Betrachtungsweise aussen vor. Hierbei sind nicht die umweltpolitischen Aspekte adressiert, sondern das Anlagevermögen des kleinen Arbeiters, gebündelt in seinen Versicherungen und Altersvorsorgungen. BP als einer der Haupt-Anlage-Kandidaten wird dafür sorgen, das dieses Anlagevermögen nicht minder-drastisch schrumpft.
Tags: Altersvorsorge, Anleihen, Öl, BP, CDS, Finanzkrise, Fitch
Nicht nur in Deutschland, Spanien und der Schweiz muss sich Google den Behörden stellen. Googles Schnüffelei – insbesondere in Verbindung mit der Aufnahme von ungeschützten WLAN-Daten – wird jetzt auch von 30 US-Bundesstaaten juristisch überprüft.
Das Unternehmen, das gerne auch als Datenkrake bezeichnet wird (wobei Facebook und Co. dem sicher auch sehr nahe stehen), muss Rechenschaft darüber ablegen, wann und wo welche Daten aus welchem Grund in welchem Umfang und für wie lange durch die Streetview-Cars erhoben wurden.
In der Tat hat sich Google die peinlichste Panne geleistet, die nur irgend möglich sein konnte. Schliesslich galt Streetview eh schon als Politikum der Privatsphäre, wurden nicht nur barbusige Damen in Parks beim Sonnenbad vorbeifahrend aufgenommen, sondern auch die Vorgärten der gutbürgerlichen Gesellschaft, welche aus Angst vor Einbrechern und Neidgesellschaft vehement gegen die Opel-Fahrzeuge mit der Kamera vorgingen.
Wenn sich ein Unternehmen dann auch noch einen Datenskandal erster Güte aufhalst, in dem private Zugangsdaten zu WLAN-Routern ausgeschnüffelt werden, dann ist jedwedes Mitleid unnötig. Das ist dreiste Dummheit.
Google entschuldigt sich unentwegt, bestätigt aber permanent sein Unschuldsgebahren: “Es tut uns leid, das WLAN-Zugangsdaten aufgezeichnet wurden. Aber wir glauben nicht daran, das es illegal ist.”
Ich weiss in diesem Moment gar nicht, was dümmer ist? Es zu tun, oder hinterher die Illegalität des eigenen Handelns zu bezweifeln. Parallelen zu unserer Bundeskanzerlin Angela Merkel kommen spätestens jetzt auf, zieht man Ihre mantra-artige Entschuldigung der “Alternativlosigkeit” für all Ihr Handeln bzw. Nichthandeln in die Betrachtung heran.
Fakt ist: wer seine WLAN-Daten nicht schützt, haftet in Deutschland für Verstöße gegen das Urhebergesetz, wenn der Nachbar heimlich auf dem ungeschützten WLAN-Kanal in Tauschbörsen Filme und Musik herunterlädt bzw. weitergibt.
Google beschäftigt einen Stab von Jouristen, die sich in den jeweiligen Ländern verdammt gut auskennen, in denen Google eine Domain betreibt (also google.de für Deutschland z.B.). Warum das Management dann noch betont, keine Illegalität zu erkennen, ist schwer nachvollziehbar.
Tags: Datenschutz, Google, streetview
Jetzt bekommen auch gesunde Staaten kein Geld mehr. Schweden, das Land Europas mit der niedrigsten Schuldenquote, wurde heute bei einer Auktion für Staatsanleihen abgestraft. Die Investoren wollten dem Land deutlich weniger Geld leihen als angepriesen.
Schwedens Staatsdefizit beträgt 0.5% vom BIP, gegenüber 12% bei Griechenland und Grossbritanien.
Tags: EU
Wie soeben bekannt wurde, gab ein ranghoher Manager der Bank of America Meryll Lynch die Anweisung, mit BP keine langfristigen Verträge mehr einzugehen, die über den Juni 2011 hinausgehen.
Offenbar hält man einen Lieferungsausfall von BP innerhalb der kommenden 12 Monate für sehr wahrscheinlich.
Russland schichtet um! Russlands Währungsreserven werden weiter diversifiziert: es sind der kanadische Dollar (CAD) und der Australische Dollar (AUD) im Gespräch.
Die bisherigen Devisenbestände bestehen zu 50% aus US-Dollar, zu 40% aus Euro und weitere kleinere Bestandteile, u.a. der Japanische Jen (YEN).
Da Dollar und Euro in den letzen Jahren bis zu 35% an Wert verloren, war es nur eine Frage der Zeit, bis andere Länder ihre Fremdwährungsbestände auf den Prüfstand stellen würden.
Anstatt die Positionen im Yen auszubauen, überrascht die Wahl auf die australische und kanadische Währung.
Dies dürfte für beide Währungen positive Signale setzen, während andere Länder, allen voran China und Japan, wohl ihre USD- und Euro-Bestände weiter hinterfragen werden.
Tags: Devisen, Devisenreserven, Dollar, EU, Russland, Währungsreserven
Der massive Kursverlust der BP-Aktien von ca. 50% seit Beginn des Oil-Spill-Desasters im April kostete den Grossaktionären bereits 3.5 Milliarden Pfund (ca. 5 Milliarden US-Dollar).
Allen voran sind staatliche Fonds betroffen: Norwegen, China, Kuweit und Singapur. Alle vier Staaten halten mehr als 1% der BP-Aktien.
Wer solche enormen Bestände führt, manipuliert mit jeder Transaktion die Kurse der eigenen Positionen. Da ist ein rascher Verkauf ohne weitere herbe Verluste fast unmöglich.
Tags: Öl, BP, China, Dollar, Erdöl, Fehlspekulation, Kuweit, Norwegen
Neulich lagen 150.000 Email-Adressen von teilweise betuchten iPad-Käuferinnen und -Käufern frei im Netz. Das FBI kümmert sich inzwischen darum.
Jetzt habe ich hier am heimischen Macbook Pro eine ähnliche Story:
Ich stöpsele das iPhone an das Macbook und starte iTunes, um das iPhone mit dem Notebook zu synchronisieren (lange nicht mehr gemacht). iTunes findet auf dem iPhone neu erworbene “Items” (also Apps und Musikstücke), und möchte diese in die iTunes-Library importieren.
Plötzlich findet iTunes Songs in seiner Library, für die ich nicht authorisiert bin, diese zu besitzen. Darauf hin kommt der Authorisierungs-Dialog, um das Programm iTunes an das iTunes von Apple (also den Shop mit dem ganzen Gedöns hintendran) anzumelden.
Und was steht in der ID? Die private eMail-Adresse unserer Software-Testerin!!!
Inzwischen kann ich nachvollziehen, was da abgelaufen ist.
Eben diese Dame bat mich vor einigen Wochen darum, eine Audio-CD zu testen, die Sie kurz vorher brannte. Diese Audio-CD enthielt 4 Songs für die Hochzeit Ihrer Schwester, mit iTunes erworben und mit iTunes auf Ihrem heimischen PC auf CD gebrannt.
Damals habe ich die CD also in das Macbook Pro eingelegt und kurz angespielt. Funktionierte. CD wieder raus und fertig.
Was mir – normalerweise Linux-User – ja überhaupt nicht geläufig war, ist die Tatsache, das iTunes die Songs aus der CD automatisch importiert hat. Okay, lässt sich bestimmt irgendwo deaktivieren.
Was aber gar nicht geht (Steve, DAS GEHT GAR NICHT!), das dadurch die private eMail-Adresse der “Lizenznehmerin” der Audio-Stücke via Audio-CD auf mein Notebook kam.
Kann mir jemand erklären, wie die das geschafft haben? Ich poste das dann hier.
Tags: Apple, Datenschutz, iTunes, Lizenz, Macbook
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