China äußerte sich bereits in den vergangenen Jahren recht deutlich über die eigene Unzufriedenheit über den Dollar als weltweite Leitwährung. Böse Zungen behaupteten einst, das der Euro den Dollar ablösen konnte. Vor allem die drei Größten der US-amerikanischen Gläubiger – China, Indien und Japan – waren alles andere als amused über stets fallende Dollarkurse. Hinzukam die ursprünglich geplante Iraner Ölbörse, welche in Euro zu notieren drohte.
Ebenso deutlich werden inzwischen die Konsequenzen sichtbar: es scheint, als würde China leise die eigene Währung, den Yuan, wenn schon nicht als internationale Leitwährung, zumindest als neue Ausfallwährung etablieren wollen.
Hierzu bot das kommunistische Land in der jüngeren Vergangenheit zahlreichen Ländern der Emerging Markets (sog. Dritte Welt) Divisentauschgeschäfte an: Yuan gegen die jeweilige heimische Währung.
Aktuelles prominentes Beispiel ist Island. Die sogenannte Swapline hat ein Volumen über 3,5 Mrd. Yuan (ca. 428 Mio. Euro bzw. 66 Mrd. Isländische Kronen). Weitere Beispiele innerhalb der vergangenen anderthalb Jahre sind: Indonesien, Malaysia, Argentien und Südkorea. Gegenüber diesen Transaktionen ist das Volumen des isländischen Tauchgeschäfts relativ gering. Allerdings entging das Land jüngst auch nur knapp einer Staatspleite.
Gewinner derartiger Transaktionen ist ganz klar die Exportnation China. Importeure können künftig in Renminbi bezahlen. Weiters verringert China die Abhängigkeit eigener Divisenreserven vom Dollar.
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Und Matthias Schrade wird auch befragt. Dann kann ja fast nichts mehr schief gehen
Hier ist das Video:
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So zynisch es klingen mag. Die Auswirkungen des Vulkansausbruchs in Island auf den hiesigen Flugverkehr werden erst dann richtig deutlich, wenn heute am Sonntag Vormittag nach 2 Tagen sprichwörtlicher Funkstille das erste Flugzeug über den Garten fegt.
Meerbusch ist inzwischen Dreh- und Angelkreuz für den Düsseldorfer Flughafen, zumindest oberhalb von 50 Höhenmetern. So wundert es nicht, das es hier zwei Tage in Folge mal richtig ruhig war. Außerdem hab es einen blauen Himmel, der sich von den sonstigen Dunstglockenblauhimmeln deutlich unterschied.
Dieses Phänomen erklärte die Wetterfee bereits vorgestern auf ZDF: ohne Kondenzstreifen dringen mehr Sonnenstrahlen auf die Erde, können diese aber nachts auch schneller verlassen. Zur Folge ist es tagsüber das eine oder andere Grad wärmer, und nachts kälter.
Es mag nun Einbildung sein. Aber der Himmel strahlte gestern in einem satten blau, das Hobbyfotographen hier in dieser Gegend gerne vermissen. Tatsächlich aber – und dies ist keine Einbildung – erlebten wir den gestrigen Samstag in Meerbusch in einer Ruhe, die wir als Zugezogene hier noch nicht erlebten. Klingt möglicherweise bizarr, ist aber aufgrund der Nähe des Düsseldorfer Flughafens und der Einflugschneise auch nicht sinderlich verwunderlich.
Woran ich während des Sinnierens hierüber erinnert wurde: die älteren Einwohner aus der Gegend um den Tagebau “Garzweiler” (südlich von Mönchengladbach) beschwerten sich Ende der 90er Jahre immer wieder über Wetteränderungen und datierten diese auf die Aktivitäten von Rhein/Braun. Gemeint waren Phänomene wie gesteigerter Regen, mehr Wolken, keine richtigen Winter mehr und keine richtigen Sommer mehr. Da früher alles besser war, hab es hier im mittleren Niederrhein wohl früher auch “richtige” Sommer und Winter.
Da drängt sich mir die Frage auf, ob die mögliche Ursache (in sofern diese lokal zu suchen ist), nicht etwa mit dem Tagebau einhergeht, sondern eher mit dem weiteren Ausbau des Flugverkehrs, dominiert durch die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn. Zeitlich überschneiden sich beide “Ereignisse”, wenn die letzten 30 Jahre herangezogen werden.
Tags: Düsseldorf, Flughafen, Garzweiler, Kondenzstreifen, Meerbusch, Tagebau, Vulkan, Vulkanausbruch
Kurz nach 10 Uhr gabs den Baukonzern für 44.15, also unterhalb der 45€, wie prognostiziert.
Inzwischen wurde bekannt gegeben, das 40 Jahre Unternehmensgeschichte überprüft werden sollen. Alle Bauprojekte der vergangenen 40 Jahre werden untersucht.
Gut vorstellbar, das der eine oder andere Bauingenieur im Ruhestand jetzt feuchte Füße bekommt.
Seitens der Investoren ist nach wie vor eine rege Nachfrage festzustellen, die den Verkaufsdruck anderer bremmst.
Ich denke, es gibt bald einen guten 2 stelligen Skonto auf diese Aktie, so man sie dann immer noch haben möchte.
Ist ein Staat auf Dauer haltbar, der
- … zu einem nicht ganz unerheblichen Teil von Hehlern regiert wird?
- … ein Volk von Denunzianten züchtet?
- … dem Datenschutz widerrechtliche Datensammlungen einkauft?
- … Datendiebe zu Millionären macht (aber hoffentlich versteuert!)?
- … psychologische, indirekte Erpressung betreibt (“Wir haben da eine CD, da könnten auch SIE drauf stehen, wir überlegen aber erstmal 6 Wochen lang öffentlich, ob wir sie einlegen wollen oder nicht, also zeigen Sie sich bitte schnell selbst an”)
Nun, der von der BILD!-Zeitung hervorragend soziologisch geschulte Bundesbürger denkt sich: “Jetzt geht es den oberen Zehntausend an den Kragen, richtig so”.
Vorsicht, liebe Leute!
Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verabschiedet, das unter anderem beinhaltet, das vor dem Gesetz alle gleich sind. Auch 51 Jahre später sollte das GG eingehalten werden. Unabhängig davon, ob einige Multimillionäre jetzt paar Euro Steuern mehr zahlen oder nicht, oder ob sie – wie von SPD-Politikern polemisch geäußert – Asoziale sind, der Bumerang kommt immer zurück!
Insofern jetzt mit dieser neuen Taktik – des Aufkaufens geklauter Daten – ein neues Schema für einen überwachungssüchtigen Staat geschaffen wird, so hindert es diesem auch nicht, entsprechende Machenschaften auszubauen.
Auf deutsch: heute triffts die Großen, morgen die Kleinen, später die Mitte!
Oder noch deutscher: heute handelt es sich um Steuerbetrug, morgen vielleicht um politische Andermeinung, übermorgen um Denunziation zwecks Selbstschutz anderer. In der Regel wiederholt sich die Geschichte, warum also nicht auch diesmal?
Meine Befürchtungen lassen sich rechnerisch ganz gut begründen:
Der Staat begeht einen Hehlerei-Delikt für einen Zusatzertrag von 200 Millionen Euro einzutreibender Steuern. Laut dem Bund der Steuerzahler beträgt die aktuelle Staatsverschuldung der BRD 1630 Milliarden Euro! Wenn ich der Mathematik trotz 34jähriger Altersdemenz noch einigermassen mächtig bin, handelt es sich um Beträge in Höhe von 0.12 (in Worten: Null Komma Zwölf) Prozent der Staatsverschuldung!
0.12 Prozent sind es diesem Staatsapparat – bzw. einigen nicht ganz unwesentlichen Politikern – wert, sich der Hehlerei zu bedienen und Diebesgut gegen hohe Summen aufzukaufen. Ganz ehrlich: dahinter stecken andere Interessen. Und zwar die Interessen solcher, welche über Jahre hinweg politisch hinausplanen, und zwar parteiübergreifend! Schlaue Leute, kein Zweifel.
Na Prost Mahlzeit!
Tags: CD, Staatsverschuldung, Steuer-CD, Steuerschulden, Stuer
Ich sage mal weitere Kurzabstürze für Bilfinger Berger voraus. Vermutlich sind wir gerade erst am Anfang der Tragödie: Pfusch am U-Bahn-Bau in Köln, dann auch in Düsseldorf. Und auf der ICE-Strecke Nürnberg-München wird inzwischen auch ermittelt (bzw. geprüft). Da werden sicher gerade schlafende Hunde geweckt.
Bilfingers Kurs sank gestern um 10% gen Süden, heute weitere 3%. Auch diesmal wieder gut anzutreffen: Sippenhaft. Hochtief verlor ebenfalls. Könnte ja sein, das…… Der Konjunktiv der Börse.
Sollten keine neuen Vorwürfe gegen Bilfinger auftreten, wird der Kurs auf heutigem Niveau stabil bleiben. Sollten allerdings weitere Probleme, vor allem Klagen und Schadenersatzansprüche auftreten bzw. erwartet werden, sehe ich Bilfinger bei 45 € und tiefer.
Mal gucken, ob da demnächst noch schlechte Nachrichten von den australischen Projekten kommen. Dann nehme ich die 45 € zurück und tausche die 4 aus. Gegen eine 3, oder eine 2….
Tags: Bau, Berger, Bilfinger, Hochtief, Köln, Pfusch, U-Bahn
Vorratsdatenspeicherung, Elena, Internet-Zensur, Afghanistan-Krieg….
Es summiert sich langsam: die größten politischen Greueltaten dieses Landes gegen die persönliche Freiheit kamen von den … na? Wer denn? Die Sozialisten etwa? Nein…. oder etwa doch? Die 20%-Partei? Nee wa? WTF???
Mal gucken:
- Hartz-IV: SPD/Grüne
- Vereinfachter, legaler, und stetig steigender Kontenabruf neugieriger Finanzbeamter: SPD/Grüne
- Vorratsdatenspeicherung: SPD/CDU
- Elena (die größte Datenkrake dieses Landes, bei der u.a. Teilnahme an Streiks auf zentralen Regierungs-Computern gespeichert wird): SPD/Grüne
- Deutsche Soldaten in Afghanistan: SPD/Grüne
- Pro-Bush-Allianz, auch im Kriegsfall: SPD/Grüne
- Internet-Zensur-Gesetz: SPD/CDU
(Eine Quellen-Sammlung habe ich bei qnopr zusammen getragen: Link).
Habe ich etwas wichtiges vergessen? Habe ich etwas durcheinander gebracht? Dann klärt mich bitte auf. Die Reihenfolge wurde übrigens zufällig gewählt.
PS: Ich bin mir nicht mehr sicher, ob Schröders schleimige Art, den Amis unter der Regierung von George W. Bush tief in den Hintern zu kriechen, nicht auch Auswirkungen auf das ursprünglich geplante SWIFT-Einkommen hatte. Daher habe ich es mal aussen vor gelassen, wurde ja auch zum Glück vom EU-Parlament gekippt. Die EU-Schlipsies sind ja scheinbar doch einmal im Jahr zu gebrauchen.
Tags: CDU, Die Grünen, ELENA, Hartz IV, Internet-Zensur, Rot-Grün, SPD, SWIFT, Vorratsdatenspeicherung
Wie der Telegraph berichtet, beträgt das Defizit von Groß Britannien ca. £ 4.7 Milliarden und entspricht 12.8% des BIP. Damit lebt der britische Staatshaushalt mit 180 Milliarden Pfund auf Pump, das entspricht knappe 200 Milliarden Euro. Das prikäre an der Situation ist der Monat Januar selbst. Aufgrund der annualer Steuereinnahmen gilt er als fiskalisch besonders wertvoll. Es kann also nur schlimmer kommen.
Griechenlands Defizit liegt bei “nur” 12.4%!
Über den Ausschluß Athens aus der Europäischen Union wurde bereits spekuliert. Jetzt müssen wir zuerst die Briten rauswerfen. So dann…
Tags: BIP, Defizit, England, EU, Griechenland, Groß Britannien, Schulden
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