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	<title>terra-f.com  -  Die Welt der Finanzen &#187; Arcandor</title>
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	<description>Unzensiertes aus Finanzwelt und Politik</description>
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		<title>Erst große Klappe, dann der schleichende Tod</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 21:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Lieblingsprivatbank kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus: Sal Oppenheim. Deutschlands bekannteste Privatbank war bereits mehrmals Thema dieses Blogs. Langsam dreht sich dort der Wind. Während an der Wall Street wieder allseits die Sektkorken knallen, bekommt Sal Oppenheim leichte Risse.  Nicht nur diese riesige Kapitalvernichtung namens ARCANDOR wird dem betuchten Geldhaus zum Verhängnis, sondern [...]]]></description>
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</script></div><p>Meine Lieblingsprivatbank kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus: Sal Oppenheim. Deutschlands bekannteste Privatbank war bereits mehrmals Thema dieses Blogs. Langsam dreht sich dort der Wind. Während an der Wall Street wieder allseits die Sektkorken knallen, bekommt Sal Oppenheim leichte Risse.  Nicht nur diese riesige Kapitalvernichtung namens <a href="http://www.terra-f.com/2009/06/10/der-wirkliche-arcandor-schaden/">ARCANDOR</a> wird dem betuchten Geldhaus zum Verhängnis, sondern anscheinend auch andere Geschäfte.</p>
<p>Es ist äußerst bemerkenswert, das die Oppenheimer erst jetzt &#8211; quasi am Ende des Tunnels &#8211; den Riechkolben schweratmender Weise in die Lüfte schwingen müssen. Ackermann sicherte einen Schnell-Kredit in Höhe von 300 Millionen Euro zu. Darüberhinaus soll eine längere und auch umfangreichere Beteiligung an der Privatbank im Gespräch sein. Darüberhinaus holt man sich gerade italienische Finanzinvestoren an Board.</p>
<p>Nee, Leute. So nicht! Euer erhabener Charme ist damit zu Ende! Jeder Fremde, der bei euch einsteigt, will mitreden. Sal Oppenheim ist für mich tot.</p>
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		<title>Der Anwalt für gefallene Engel</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 17:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Was machen Sie als Vorstand, wenn gegen Sie der Vorwurf wegen Veruntreung erbracht wird? Klaus Esser hat es vorgemacht. Middelhoff macht es nach: Staranwalt Sven Thomas boxt Sie raus. Merken sich den Namen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was machen Sie als Vorstand, wenn gegen Sie der Vorwurf wegen Veruntreung erbracht wird?</p>
<p>Klaus Esser hat es vorgemacht. Middelhoff macht es nach: Staranwalt Sven Thomas boxt Sie raus. Merken sich den Namen.<br /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der wirkliche Arcandor-Schaden</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 21:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt ists auch amtlich, wer bei Arcandor was wie einbüßt. Sal Oppenheim (ich selbst habe ja nie verstanden, warum sie damals im Oktober 2008 plötzlich die Anteile der Schickedanz übernehmen wollten, weil das Unternehmen damals schon mehr als marode war) kostet der Spass lächerliche 174 Millionen Euro. Das stecken die weg. Abschreibungen. Fast Portokasse. Denn: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ists auch amtlich, wer bei Arcandor was wie einbüßt.</p>
<p>Sal Oppenheim (ich selbst habe ja nie verstanden, warum sie damals im Oktober 2008 plötzlich die Anteile der Schickedanz übernehmen wollten, weil das Unternehmen damals schon mehr als marode war) kostet der Spass lächerliche 174 Millionen Euro. Das stecken die weg. Abschreibungen. Fast Portokasse. Denn: sie müssen nur knapp 20 Mio abschreiben. Alles andere läuft über eine Holding der Oppenheim-Eigentümer. Denen dürfte der Spass etwas mehr weh tun (verbleibende 135 Mio Euro laut FTD, fragt sich, was mit der Differenz von knapp 20 Mio ist)</p>
<p>Darüber hinaus gibt es <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel_dienstleister/:Arcandor-Insolvenz-Gewinner-und-Verlierer-der-Pleite/525051.html?p=2#a1" target="_blank">40(!) Familienaktionäre</a>, denen ca. 25% der Arcandor-Aktien gehören. Dürfte dezente Schmerzen bereiten&#8230;</p>
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		<title>Die Luft für ARCANDOR wird dünn</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 21:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es tut mir wirklich leid für die Angestellten dieses Konzerns. Aber eine weitgehend bedingungslose Rettung würde nur diejenigen schützen, die den Karren gegen die Wand fahren lassen haben. Erstens: Tafelsilber verkauft. Irgendeiner kam mal irgendwann auf die simple Idee, die Immobilien des Konzerns zu veräußern und &#8211; da man sie brauchte &#8211; zurück zu pachten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Es tut mir wirklich leid für die Angestellten dieses Konzerns. Aber eine weitgehend bedingungslose Rettung würde nur diejenigen schützen, die den Karren gegen die Wand fahren lassen haben. Erstens: Tafelsilber verkauft. Irgendeiner kam mal irgendwann auf die simple Idee, die Immobilien des Konzerns zu veräußern und &#8211; da man sie brauchte &#8211; zurück zu pachten.</span></p>
<p>Das ist im konkret vorliegenden Fall ungefähr so, als würde ein Mieter irgendwann seine Wohnung kaufen, damit er keine Miete mehr zahlen müsste, diese dann aber 3 Jahre später wieder verkaufen würde, weil er arbeitslos ist, um sie zu einer viel höheren Monats-Miete zurück zu mieten.</p>
<p>Klingelts? Okay, ich bin beruhigt. Bei Herrn Middelhoff klingeln vielleicht die Glocken – möglicherweise die Hoden – ansonsten aber nix. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da dieser Mensch als Vorstand von Bertelsmann zur Jahrtausendwende ein recht gutes Ansehen hatte. Naja, zuerst fuhr er Bertelsmann fast gegen die Wand, dann ARCANDOR.  Sowas nennt man eine grandiose Karriere.</p>
<p>Es hat mich fast bestürzt, zu erfahren, das er Anteile an einen Fonds hällt, der wiederum 5 wichtige KARSTADT-Kaufhäuser besitzt, wobei die Verkaufs- und Rückpachtverträge durch ihn unterschrieben wurden. Ich traue ja immer allen alles zu, aber ihm&#8230;. Naja, verbuchen wir es unter Naivität. Erstaunlicher Weise wurde der Fonds federführend von Sal Oppenheim gegründet, welche wiederum zusammen mit der früheren Eigentümerin Schickedanz 60% der Firma halten. Da beisst sich das Krockodil in den eigenen Zeh.</p>
<p>Die Entwicklung der Aktie brachten der Frau Schickedanz bereits 3 Milliarden Miese ein. Inoffziziell wurde ihr Vermögen mal auf 5 Milliarden geschätzt. Okay, Sal Oppenheim, kaufte der Dame weitere 30% im Oktober 2008 ab. Das war der Zeitpunkt, als die Aktie massiv abgeschmiert ist, um punktgenau 24h später mit einer charttechnischen Gegenreaktion 35% gen Norden zu schießen. Einer meiner besten Deals, die ich je getätigt habe.</p>
<p>Wieso aber &#8211; und das ist das, worin ich gerade keinen Sinn sehe &#8211; befürwortet Sal Oppenheim einen Deal, der die Aktie wieder auf 1 € bringt? Theorien sind jederzeit gerne willkommen!</p>
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		<title>Müntefering,  der kapitalhörige Nichtsnutz der Finanzkrise</title>
		<link>http://www.terra-f.com/2009/06/07/muntefering-der-nichtsnutz-der-finanzkrise/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 20:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Das schlimmste an der Finanzkrise ist nicht die Finanzkrise als solche, sondern die Tatsache, das zumindest in Deutschland gerade Wahlkrieg Wahlkampf ist. Jetzt brüllt der Müntefering von seinem virtuellen Steuerkassenhoch ins tiefe Tal der Steuerzahler, das alle – also WIR alle – für ARCANDOR blechen müssen. Hallo? Gehts noch? Münte! Komm endlich wieder runter, nimm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das schlimmste an der Finanzkrise ist nicht die Finanzkrise als solche, sondern die Tatsache, das zumindest in Deutschland gerade <span style="text-decoration: line-through;">Wahlkrieg</span> Wahlkampf ist. Jetzt brüllt der Müntefering von seinem virtuellen Steuerkassenhoch ins tiefe Tal der Steuerzahler, das alle – also WIR alle – für ARCANDOR blechen müssen. Hallo? Gehts noch? Münte! Komm endlich wieder runter, nimm das jüngste Wahlergebnis als das, was es ist – ein Peitschenhieb – und verschone unser Portemonaie.</p>
<p><strong>Wann hat endlich der letzte <span style="text-decoration: line-through;">Kommunist</span> Sozialist begriffen, das eine Kollektivierung von Misserträgen einer Kapitalgesellschaft zugunsten des kleinen Mannes und der kleinen Frau ausschließlich die “Großen” und Adeligen schützt und bestärkt, in ihrer Misswirtschaft weiter in die eigene Tasche zu wirtschaften? </strong><span>Der kleine Mann und die kleine Frau werden&#8217;s schon richten.</span></p>
<p><span>Hey! Niemand will 20.000 Angestellten den Büroteppich unter den Füßen wegziehen, und auch nicht den 5000 Post-Angestellten, die bei einer ARCANDOR-Pleite ebenfalls nach Hause gehen dürfen (wg. Wegbrechendem Post-Versand, Quelle etc.). </span></p>
<p><span>Dann garantiert doch bitte allen Angestellten eine vollständige Auszahlung des Lohns nach der Insolvenz für mindestens 1 Jahr (also ein 100%iges-Arbeitslosengeld), und gebt dem Laden die Chance, unter Gläubigerschutz sich selbst wieder neu herzurichten. Dann wird endlich das raffgierige Management ausgetauscht und Platz für vernünftige Führungsköpfe geschaffen!</span></p>
<p><span>Das ist deutlich billiger als eine 600 Mio Euro Bürgschaft, die die Substanz nicht ändern wird und den Kahn weiter strudeln lässt. ARCANDOR ist von Misswirtschaft unserer Wirtschaftselite geprägt seit seiner Anfangszeit nach dem Zusammenschluß von Karstadt und Quelle. SO ETWAS DARF NICHT GERETTET WERDEN!</span></p>
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