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	<title>terra-f.com  -  Die Welt der Finanzen &#187; Lizenz</title>
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	<description>Unzensiertes aus Finanzwelt und Politik</description>
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		<title>Das Problem mit Software-Lizenzen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 22:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Informationstechnologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Leider greifen doch immer wieder vor allem kleinere Software-Hersteller zu dem pay-and-forget-Prinzip: unbefristet verkaufte Software-Lizenzen werden automatisch dadurch wertlos, da Updates auf neue Versionen eine neue Lizenz benötigen. Eine neue Lizenz, die natürlich noch einmal neu erworben &#8211; sprich bezahlt &#8211; werden muß. Berühmtester Kandidat der 2000er Jahre war der moldawische Software-Hersteller RitLabs mit seinem [...]]]></description>
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</script></div><p>Leider greifen doch immer wieder vor allem kleinere Software-Hersteller zu dem pay-and-forget-Prinzip: unbefristet verkaufte Software-Lizenzen werden automatisch dadurch wertlos, da Updates auf neue Versionen eine neue Lizenz benötigen. Eine neue Lizenz, die natürlich noch einmal neu erworben &#8211; sprich bezahlt &#8211; werden muß.</p>
<p>Berühmtester Kandidat der 2000er Jahre war der moldawische Software-Hersteller RitLabs mit seinem Email-Programm &#8220;TheBat!&#8221;. Die Software als solche war (oder ist?) ein ausgezeichneter Mail-Client unter Windows, der sowohl Microsoft Outlook als auch Thunderbird und Co. weit hinter sich liess (läßt?), und weltweit eine riesige Fan-Gemeinde besaß. Eine Fangemeinde, die so stark Fan war, das sie bis zu 80 kanadischer Dollar pro Lizenz bezahlte! Richtig, TheBat war ein eMail-Programm, das richtig viel Geld kostete, selbst in der Lizenz für private Nutzung.</p>
<p>Irgendwann veröffentlichte Ritlabs die Version 3.0 von &#8220;The Bat!&#8221;. Allerdings nicht für gültige Lizenz-Inhaber der 2er Versionen. Für das Software-Update mußte eine völllig neue Lizenz erworben werden, zu einem nicht minderen Preis als die Ursprungsversion. Schlecht für denjenigen, der erst 3 Monate vorher die alte Version kaufte und nun für die neue Version erneut zur Kasse gebeten wird. Ein Aufschrei ging durch die Fangemeinde. Einige blieben, andere wechselten, z.b. zu Thunderbird, welches damals noch in den Kinderschuhen steckte, daraus aber auch nie einen Hehl machte.</p>
<p>Das gleiche habe ich kürzlich mit dem BucketExplorer erlebt. Der BucketExplorer ist eine Software, die eine Oberfläche bereitstellt, um Amazons Online-Speichertechnik (&#8220;Amazon S3&#8243; -&gt; Amazon Simple Storage Service) recht bequem erreichen zu können. Die einfache Lizenz selbst für den privaten Home-End-User kostet 69.99 US-Dollar. Dumm nur, das für das letzte Update erneut zur Kasse gebeten wird! Auf Anfrage, warum gültige Lizenzen ohne Vorankündigung keine Berechtigung auf das Update besitzen, erhielt ich KEINE Antwort seitens des Herstellers!</p>
<p>Es ist nicht nur eine absolute Frechtheit, sondern wird für mich nicht ohne Konsequenzen bleiben. Solche Fälle ärgern mich ganz gewaltig! Zum einen Mangels Transparenz dem Kunden gegenüber. Viel mehr aber ärgert mich diese Willkür: wir verkaufen einen Kamin. Wer diesen Kamin aber 2 Jahre später weiter verwenden möchte, benötigt einen Materialaustausch. Und der Materialaustausch kostet fast genausoviel wie ein neuer Kamin. Allerdings passt kein neuer Kamin dort hinein&#8230;. Sicher, das preisliche Volumen lässt sich nicht vergleichen. Aber mir geht es ums Prinzip! Vor allem aus der Sicht eines Software-Entwicklers UND aus der Sicht eines Software-Kunden.</p>
<p>Mir persönlich geht es dabei gar nicht um die 50 Euro mehr oder weniger pro Jahr, sondern eher um diese verschleierte Taktik. Anstatt direkt darauf hinzuweisen, das der Lizenznehmer eine Lizenz erwirbt, die möglicherweise in 48 Stunden obsolet ist und erneuert werden muss, lassen beide Hersteller ihre Kunden in dem Glauben, eine lebenslange Lizenz zu kaufen. Klar, die Lizenz mag auch lebenslang gültig sein. Dumm nur, das die Programme selbst nach Updates schreien und &#8211; wie beim BucketExplorer &#8211; ohne Aktualisierung ihre Dienste verweigern!</p>
<p>Meine persönliche Konsequenz sieht so aus, das ich derartige Firmen nicht weiter supporten werden und die Lizenzen nicht erneuern werde. Darüber hinaus ist mir nicht zuletzt durch das letzte erlebte Beispiel mit dem BucketExplorer die Lust an kommerzieller Software für den Privatgebrauch komplett vergangen.</p>
<p>Diesen Gedanken möchte ich etwas ausführlicher betrachtet wissen: ich verdiene zwar mein Geld mit Software-Entwicklung und damit, das Leute für diese Software bzw. für eine Dienstleistung bezahlen. Aber es handelt sich um gewerbliche Software! Hier werden ganz andere Verträge ausgehandelt zwischen Kunde und Dienstleister und der Kunde als solcher verfügt über ein ganz anderes Gewicht!</p>
<p>Privat lebe und arbeite ich seit Jahren auf Linux-Rechnern bzw. Notebooks und verfüge über allerhand Software, ohne jemals in eine solche Lizenzfalle geraten zu sein -  mit Ausnahme der oben beschriebenen Fälle! Da im OpenSource-Umfeld oftmals dual lizensiert wird &#8211; sprich: private Nutzung kostenlos, gewerbliche Nutzung kostet was &#8211; kann ich mich als privater Endnutzer hervorragend durch ein riesiges Areal von Programmen wühlen und finde auch für alles etwas. The Bat! als MailClient brauche ich lange nicht mehr dank Thunderbird. Und für BucketExplorer gibt es inzwischen auch recht gute Alternativen unter Linux, ohne ablaufende teure Lizenzen wie beim BucketExplorer.</p>
<p>Was ich tatsächlich Schade finde, ist die Tatsache, das solche Erfahrungen zumindest solche Leute wie mich geradezu entmutigen, erneute Experimente einzugehen, anderer Firmen Programme kostenpflichtig zu lizensieren! Man weiss schließlich nicht mehr, ob die Lizenz auch in einem halben Jahr für eine Software-Aktualisierung noch gültig ist oder ob erneut Scheine auf den Tresen gepackt werden müssen.</p>
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		<title>Apple und der Datenschutz</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 08:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenz]]></category>
		<category><![CDATA[Macbook]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich lagen 150.000 Email-Adressen von teilweise betuchten iPad-Käuferinnen und -Käufern frei im Netz. Das FBI kümmert sich inzwischen darum. Jetzt habe ich hier am heimischen Macbook Pro eine ähnliche Story: Ich stöpsele das iPhone an das Macbook und starte iTunes, um das iPhone mit dem Notebook zu synchronisieren (lange nicht mehr gemacht). iTunes findet auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich lagen 150.000 Email-Adressen von teilweise betuchten iPad-Käuferinnen und -Käufern frei im Netz. Das FBI kümmert sich inzwischen darum.</p>
<p>Jetzt habe ich hier am heimischen Macbook Pro eine ähnliche Story:</p>
<p>Ich stöpsele das iPhone an das Macbook und starte iTunes, um das iPhone mit dem Notebook zu synchronisieren (lange nicht mehr gemacht). iTunes findet auf dem iPhone neu erworbene &#8220;Items&#8221; (also Apps und Musikstücke), und möchte diese in die iTunes-Library importieren.</p>
<p>Plötzlich findet iTunes Songs in seiner Library, für die ich nicht authorisiert bin, diese zu besitzen. Darauf hin kommt der Authorisierungs-Dialog, um das Programm iTunes an das iTunes von Apple (also den Shop mit dem ganzen Gedöns hintendran) anzumelden.</p>
<p>Und was steht in der ID? Die private eMail-Adresse unserer Software-Testerin!!!</p>
<p>Inzwischen kann ich nachvollziehen, was da abgelaufen ist.</p>
<p>Eben diese Dame bat mich vor einigen Wochen darum, eine Audio-CD zu testen, die Sie kurz vorher brannte. Diese Audio-CD enthielt 4 Songs für die Hochzeit Ihrer Schwester, mit iTunes erworben und mit iTunes auf Ihrem heimischen PC auf CD gebrannt.</p>
<p>Damals habe ich die CD also in das Macbook Pro eingelegt und kurz angespielt. Funktionierte. CD wieder raus und fertig.</p>
<p>Was mir &#8211; normalerweise Linux-User &#8211; ja überhaupt nicht geläufig war, ist die Tatsache, das iTunes die Songs aus der CD automatisch importiert hat. Okay, lässt sich bestimmt irgendwo deaktivieren.</p>
<p>Was aber gar nicht geht (Steve, DAS GEHT GAR NICHT!), das dadurch die private eMail-Adresse der &#8220;Lizenznehmerin&#8221; der Audio-Stücke via Audio-CD auf mein Notebook kam.</p>
<p>Kann mir jemand erklären, wie die das geschafft haben? Ich poste das dann hier.</p>
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