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	<title>terra-f.com  -  Die Welt der Finanzen &#187; Öl</title>
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	<description>Unzensiertes aus Finanzwelt und Politik</description>
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		<title>Altersvorsorge und Versicherungen: BP ist ein Flächenbrand</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 19:59:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Breaking News: es ist jetzt amtlich. BP streicht die Dividende, nachdem BP von US-Präsident Barack Obama zur Einzahlung in einen Entschädigungsfonds von 20 Milliarden US-Dollar verpflichtet wurde. Bereits im Vorfeld stiegen die Kredit-Ausfall-Absicherungen (CDS = Credit Default Swaps) auf über 617 Basispunkte. Außerdem wurde BP von der Rating-Agentur Fitch fast auf Ramsch-Status abgestuft. Die US-Bank [...]]]></description>
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</script></div><p>Breaking News: es ist jetzt amtlich. BP streicht die Dividende, nachdem BP von US-Präsident Barack Obama zur Einzahlung in einen Entschädigungsfonds von 20 Milliarden US-Dollar verpflichtet wurde.</p>
<p>Bereits im Vorfeld stiegen die Kredit-Ausfall-Absicherungen (CDS = Credit Default Swaps) auf über 617 Basispunkte. Außerdem wurde BP von der Rating-Agentur Fitch fast auf Ramsch-Status abgestuft. Die US-Bank &#8220;Bank Of America Meryll Lynch&#8221; will intern keine Verträge mehr mit BP eingehen, die länger als Juni 2011 dauern&#8230; Besser kann eine Firma nicht abkacken. Wer hätte noch vor 12 Monaten inmitten der Finanzkrise gedacht, das ein Öl-Multi dermassen unter die Räder kommt?</p>
<p>Die Marktkapitalisierung, also der  Börsenwert, hat sich binnen zwei Monaten halbiert. Dummerweise sind <a href="http://www.terra-f.com/2010/06/16/staatsgrab-bp/">viele Staatsfonds (Norwegen, Kuweit, Singapur) </a>als auch zahlreiche Pensionsfonds in Anleihen und Aktien von BP investiert. Denen wird das Lachen innerhalb der letzten Wochen dramatisch entgangen sein. Anleihenbesitzer, die sich gegen Zahlungsausfalle versicherten, zahlen inzwischen für 10 Millionen geliehenen Dollars eine Versicherungs-Prämie von 600.000 Dollar, Tendenz steigend.</p>
<p>An den Märkten wird auf ein Ende der Firma BP so, wie wir sie heute kennen, spekuliert. Er mag gute Bewertungen dafür erhalten, während er BP fleissig an den Kandarren greift: Barack Obama wird mit BP gleichermassen scheitern als auch gewinnen. Der rein volkswirtschaftliche Schaden aber bleibt bei der rein öko-politischen Betrachtungsweise aussen vor. Hierbei sind nicht die umweltpolitischen Aspekte adressiert, sondern das Anlagevermögen des kleinen Arbeiters, gebündelt in seinen Versicherungen und Altersvorsorgungen. BP als einer der Haupt-Anlage-Kandidaten wird dafür sorgen, das dieses Anlagevermögen nicht minder-drastisch schrumpft.</p>
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		<title>BP bald pleite?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 09:18:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie soeben bekannt wurde, gab ein ranghoher Manager der Bank of America Meryll Lynch die Anweisung, mit BP keine langfristigen Verträge mehr einzugehen, die über den Juni 2011 hinausgehen. Offenbar hält man einen Lieferungsausfall von BP innerhalb der kommenden 12 Monate für sehr wahrscheinlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie soeben bekannt wurde, gab ein ranghoher Manager der Bank of America Meryll Lynch die Anweisung, mit BP keine langfristigen Verträge mehr einzugehen, die über den Juni 2011 hinausgehen.</p>
<p>Offenbar hält man einen Lieferungsausfall von BP innerhalb der kommenden 12 Monate für sehr wahrscheinlich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Staatsgrab BP</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:41:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der massive Kursverlust der BP-Aktien von ca. 50% seit Beginn des Oil-Spill-Desasters im April kostete den Grossaktionären bereits 3.5 Milliarden Pfund (ca. 5 Milliarden US-Dollar). Allen voran sind staatliche Fonds betroffen: Norwegen, China, Kuweit und Singapur. Alle vier Staaten halten mehr als 1% der BP-Aktien. Wer solche enormen Bestände führt, manipuliert mit jeder Transaktion die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der massive Kursverlust der BP-Aktien von ca. 50% seit Beginn des Oil-Spill-Desasters im April kostete den Grossaktionären bereits 3.5 Milliarden Pfund (ca. 5 Milliarden US-Dollar).</p>
<p>Allen voran sind staatliche Fonds betroffen: Norwegen, China, Kuweit und Singapur. Alle vier Staaten halten mehr als 1% der BP-Aktien.</p>
<p>Wer solche enormen Bestände führt, manipuliert mit jeder Transaktion die Kurse der eigenen Positionen. Da ist ein rascher Verkauf ohne weitere herbe Verluste fast unmöglich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>China kauft weiter ein</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 12:34:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Soeben flossen ein paar Milliarden US-Dollar an Nigeria, das ist Afrikas größter Öl-Lieferant. China sichert sich Zugriff auf 23 Ölfelder! Desweiteren erwarb China für 2.5 Milliarden US-Dollar die Erschließungsrechte für ein Ölfeld im Iran namens &#8220;Azadegan&#8221;. Der Westen muss hier leider zugucken aufgrund der Sanktionen gegenüber dem Iran. Mag jeder selbst darüber entscheiden, wer der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben flossen ein paar Milliarden US-Dollar an Nigeria, das ist Afrikas größter Öl-Lieferant. China sichert sich Zugriff auf 23 Ölfelder! Desweiteren erwarb China für 2.5 Milliarden US-Dollar die Erschließungsrechte für ein Ölfeld im Iran namens &#8220;Azadegan&#8221;.<br />
Der Westen muss hier leider zugucken aufgrund der Sanktionen gegenüber dem Iran. Mag jeder selbst darüber entscheiden, wer der schlauere ist: ob die Chinesen auf der einen Seite oder &#8220;das alte Europa&#8221;.</p>
<p>Übrigens: inzwischen leben über 20.000 Chinesen in Nigeria. Weitere Abkommen beider Länder bestehen in den Bereichen Bildung, Militär und Forschung.<br />
Übrigens II: bekanntermassen bilden die Chinesen die größte Bevölkerzungsgruppe der Welt. Und die Auslandschinesen bilden die zweit größte Bevölkerungsgruppe der Welt!</p>
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		<title>Negative Inflation? Unfug!</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 18:44:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Presse jagt man dem aktuellen Hype hinterher, und der eine oder andere Vertragspartner dementiert jede Inflationserwartung bei Zinsverhandlungen mit der aktuellen sog. negativen Inflation. Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings schnell auf, das beide Berufsgruppen nicht gerade BWL studiert bzw. studiert und auch verstanden haben. Sicher. Bezogen auf das Vorjahr beträgt die Teuerungsrate für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Presse jagt man dem aktuellen Hype hinterher, und der eine oder andere Vertragspartner dementiert jede Inflationserwartung bei Zinsverhandlungen mit der aktuellen sog. <strong>negativen Inflation</strong>.</p>
<p>Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings schnell auf, das beide Berufsgruppen nicht gerade BWL studiert bzw. studiert und auch verstanden haben.</p>
<p>Sicher. Bezogen auf das Vorjahr beträgt die Teuerungsrate für den Monat Juni 2009 je nach Bundesland zwischen -0.6 (BaWü) und -0.9 (Hessen) Prozent.</p>
<p>Allerdings hinkt der Vergleich! Im Jahr 2008 explodierten die Energiepreise wie Öl dramatisch (ca. 160 USD pro Barrel in der Spitze). Da diese Übertreibungen nun nicht zuletzt aufgrund der Finanzkrise und des Platzens der Öl-Blase abgebaut wurden, verwundert es niemanden, das &#8211; bezogen auf das super teure Jahr 2008 &#8211; die gegenwärtige Teuerungsrate von 2009 auf 2008 geringfügig negativ ist.</p>
<p>Ganz im Gegenteil! Die Energiepreise sanken exorbitant innerhalb der letzten 12 Monate: Öl von 160 auf 69 USD, Heizöl um 45%, Lebensmittel innerhalb Deutschlands an die 3%. Lediglich Strom und Fernwärme wurden teurer, teilweise bis zu 6%.</p>
<p>Wenn dann &#8211; wie aktuell von allen Seiten berichtet &#8211; die Inflationsrate im Juni 2009 gegenüber Juni 2008 zwischen -0.6 und -0.9 Prozent liegt, dann müssen wir nach wie vor von einer Inflation sprechen! Die Preissenkungen in den oben beschriebenen Assets rechtfertigen keineswegs eine so geringfügige Inflationssenkung von unter -1 Prozent. Stattdessen müsste die Teuerungsrate um mindestens 3 Prozent zurückgehen, wenn der Abbau sämtlicher Übertreibungen an den Finanzmärkten innerhalb der letzten 2 Jahre einigermassen realistisch reflektiert werden würde. Genau genommen würde man erst nach einem rechnerischeren Jahres-Inflationsrückgang von 6% aufwärts einigermassen den Null-Punkt erreichen.</p>
<p>Lassen Sie sich also nicht verunsichern! Diese gegenwärtige mathematisch(!) negative Inflation ist eine Fata Morgana, nicht mehr und nicht weniger.</p>
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		<title>US-Regierung dämmt Öl-Preis</title>
		<link>http://www.terra-f.com/2009/07/14/us-regierung-dammt-ol-preis/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 20:35:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dieser Schritt war längst überfällig, vor allem aus Sicht des US-Konkress: aufgrund neuer Regulierungs-Bemühungen seitens der US-Regierung bzgl. des Future-Handels sinkt der Öl-Preis und pendelt sich bei 60 USD ein. Öl-Handler verkaufen en mass ihre Long-Kontrakte. Berater eines Jordsch Dabbel Ju Buschs werden vermutlich auch schon  früher den Sinn darin erkannt haben. Die Öl-Lobby des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Schritt war längst überfällig, vor allem aus Sicht des US-Konkress: aufgrund neuer Regulierungs-Bemühungen seitens der US-Regierung bzgl. des Future-Handels sinkt der Öl-Preis und pendelt sich bei 60 USD ein. Öl-Handler verkaufen en mass ihre Long-Kontrakte.</p>
<p>Berater eines Jordsch Dabbel Ju Buschs werden vermutlich auch schon  früher den Sinn darin erkannt haben. Die Öl-Lobby des früheren Präsidenten aber lebte von steigenden Öl-Preisen.</p>
<p>Weitere Infos liefert <a href="http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/rohstoffe/:Positionslimits-%D6lspekulanten-erfasst-Regulierungsangst/539878.html">dieser Artikel</a>.</p>
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		<title>Der Weg der linken Macht</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 10:03:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Irgendwann richtet sich jedes linke Regime gegen seine ursprünglichen Befürworter und Unterstützer. Ist das ein ungeschriebenes Gesetz? Ich glaub schon. Prominente Beispiele wie die DDR und die Sowjetunion bekommen jetzt ein neues Mitglied: Venezuela. Ein empfehlenswerter Artikel ist derzeit auf Spiegel-Online zu finden. Venezuela leidet wie alle anderen Rohstoff-Exporteure unter den aktuellen niedrigen Preisen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann richtet sich jedes linke Regime gegen seine ursprünglichen Befürworter und Unterstützer. Ist das ein ungeschriebenes Gesetz? Ich glaub schon. Prominente Beispiele wie die DDR und die Sowjetunion bekommen jetzt ein neues Mitglied: Venezuela.</p>
<p>Ein <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,631068,00.html">empfehlenswerter Artikel</a> ist derzeit auf Spiegel-Online zu finden.</p>
<p>Venezuela leidet wie alle anderen Rohstoff-Exporteure unter den aktuellen niedrigen Preisen. Die Verlierer sind vor allem diejenigen, die Chavez ins Amt verhalfen: die arme Bevölkerung. Konsequente Massen-Verstaatlichung brachte noch nirgends Vorteile. So auch hier in Südamerika. Die Produktion liegt flach, notwendige Importe sorgen für steigende Preise. Die hohe Quote der Verstaatlichung bremst die Investitionen von privater Hand.</p>
<p>Chavez sieht eine Lösung der Probleme in einem neuen Öl-Kartell gemeinsam mit Russland bei Preisen über 100 Dollar pro Barrel. Hervorragend, Hugo! Wer leidet darunter am meisten? Reiche Industriestaaten? Weniger. Wohl eher andere Drittweltländer, die kein Öl exportieren. Diese Politik ist gescheitert.</p>
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