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	<title>terra-f.com  -  Die Welt der Finanzen &#187; Rindfleisch</title>
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	<description>Unzensiertes aus Finanzwelt und Politik</description>
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		<title>Wie die EU Tierquälerei subventioniert</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 19:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Lebendtransport]]></category>
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		<category><![CDATA[Rindfleisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Zunächst einmal gibt es gute Nachrichten für deutsche Rinderzüchter. Ein neuer Absatzmarkt mit schätzungsweise 6 Millionen potentiellen Kunden wurde soeben erfolgreich und offiziell erschlossen: Libyen. Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz veröffentlichte Anfang Juli stolz die entsprechende Meldung. &#8220;Libyen öffnet seinen Markt für deutsche Rinder sowie Rindererzeugnisse&#8221;, sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin [...]]]></description>
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</script></div><p>Zunächst einmal gibt es gute Nachrichten für deutsche Rinderzüchter. Ein neuer Absatzmarkt mit schätzungsweise 6 Millionen potentiellen Kunden wurde soeben erfolgreich und offiziell erschlossen: <a title="Libyen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libyen" target="_blank">Libyen</a>.</p>
<p>Das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz veröffentlichte Anfang Juli stolz die <a href="http://www.bmelv.de/cln_093/SharedDocs/Pressemitteilungen/2009/152-MUE-Libyen.html" target="_blank">entsprechende Meldung</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Libyen öffnet seinen Markt für deutsche Rinder sowie Rindererzeugnisse&#8221;, sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, heute in Berlin.</p></blockquote>
<p>Soweit sogut. Fast überschwenglich lässt sich Dr. Müller wie folgt zitieren:</p>
<blockquote><p>Staatssekretär Dr. Müller wertete die Marktöffnung Libyens als großen Vertrauensbeweis an Deutschland, da der libysch-europäische Handel im Bereich Lebendrinder, Rindfleisch und Rindfleischerzeugnisse in den letzten Jahren im Wesentlichen ruhte. &#8220;Libyen setzt damit auf die hohe Qualität der deutschen Rinderzüchter&#8221;, so Müller abschließend.</p></blockquote>
<p>Leider verschweigt das Amt ein emfpindliches, geradezu grausames Detail. Und auch die herkömmlichen Printmedien und TV-Sender berichten lieber tagein tagaus in 3. Woche über Michael Jackson, anstatt sich dem investigativen Journalismus zu widmen.</p>
<p>Aufmerksam machte mich der <a href="http://www.investor-verlag.de/boersenwissen/rohstoffe/basiswert-fleisch/" target="_blank">Kommentar</a> des von mir seit Jahren sehr geschätzten Chefredakteurs des &#8220;Trader Dailys&#8221;, Michael Vaupel. Auf der Suche nach neuen Trades im Bereich Fleisch fand er heraus, das der Deal mit Libyen alles andere als sauber und korrekt abläuft.</p>
<p>Libyen bestand demnach da drauf, das die Rinder lebend geliefert werden, um sie vor Ort auf die dort übliche Art zu schächten. Sprich: ihnen bei lebendigem Leib die Kehle durchzuschneiden. Hierzu gesellen sich einige sehr unangenehme Faktoren: die Tiere werden lebend in LKW&#8217;s oder Zug-Wagons aufgereiht im Hochsommer an das Mittelmeer gekarrt. Dort werden sie via Schiff nach Libyen transportiert. Da der deutsche Tierschutz längst nicht mehr gilt, muss davon ausgegangen werden, das die Tiere in der Hitze des Mittelmeerraums nicht mehr großartig mit Wasser versorgt werden müssen.</p>
<p>Als wäre das nicht schon grausam genug, zuckt es mir als Steuerzahler der EU ganz gewaltig unter den Fingernägeln: <strong>Lebendrind wird von der EU subventioniert! Wir subventionieren also mit unseren Steuergeldern den Transport lebender Tiere und deren Tod via Kehle durchschneiden!</strong></p>
<p>Was mir an Michael Vaupel ganz besonders gefällt, ist der Blick über den Tellerand und der lösungsorientierten Recherche für derartige Fälle. Auf Anfrage schrieb er mir folgendes über seine bisherigen Bemühungen:</p>
<blockquote><p>Es gibt eine gemeinnützige Organisation (sehr lösungsorientiert und  nicht „ideologisch“), deren Mitglieder solche Lebendtiertransporte  verfolgen, Missstände dokumentieren und an die Behörden weiterleiten.</p>
<p>Diese Organisation mit Namen „Animals Angels“ hat als Ziel,  Lebendtransporte über lange Strecken einzustellen. Sie deckt auch auf,  dass viele Exporte von „Zuchtvieh“ in Wahrheit gar kein Zuchtvieh waren.  Das ist nämlich der Irrsinn: Wenn Kühlfleisch transportiert würde, dann  würde es eben nicht so hoch subventioniert wie der Transport LEBENDER  Rinder über Tausende Kilometer.</p>
<p>Ich habe mich über diese Organisation informiert und sehe mit Freude,  dass diese auch im Fall der Transporte nach Libyen aktiv werden möchte!</p></blockquote>
<p>Sie finden diese Organisation im Internet unter der Adresse: <a class="moz-txt-link-abbreviated" href="http://www.animals-angels.de/">www.animals-angels.de</a>. Dort wird auf die aktuelle Problematik <a href="http://www.animals-angels.de/index.php?pageID=41&amp;list:oid=l12775" target="_blank">weiter eingegangen</a>.</p>
<p>Desweiteren fand er heraus, das pro 100 Kilogramm Rindfleisch 25 Euro an Steuergeldern bezuschusst werden. Wir sollten uns alle gemeinsam dagegen wehren! <strong>Mit unseren Steuergeldern finanziert werden die Tiere über Tage mit einer halben Weltreise strapaziert, um dann geschächtet zu werden. Über den CO2-Ausstoß machte sich die deutsche Politik bereits vor 10 Jahren Gedanken. Und bei der Tierzucht fällt die Hochkultur ins Mittelalter zurück.</strong></p>
<p>Neben der Unterstützung als Fördermitglied der Animals-Angels besteht weiter hin die Möglichkeit, sich direkt an Herr Dr. Müller zu wenden und die gegenwärtige Massnahme entsprechend zu kritisieren. Vielleicht bringt es etwas.</p>
<p>Darüber hinaus wurde bereits <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/protest-gegen-exporte-nach-libyen" target="_blank">hier</a> ein Protest gestartet: <a href="http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/protest-gegen-exporte-nach-libyen" target="_blank">Albert-Schweitzer-Stiftung</a>.</p>
<p>Weitere Links zum Thema finden Sie auch in den <a href="http://www.fellbeisser.net/news/staatssekretaer-begruesst-tierquaelerei-protestieren-sie" target="_blank">Tierschutznachrichten</a>.</p>
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